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Vierter Abstieg in Folge: MTV Gifhorn II jetzt ganz unten

Fußball: Kreisklasse Vierter Abstieg in Folge: MTV Gifhorn II jetzt ganz unten

Was für ein Drama: Im November 2009 holte der MTV Gifhorn II noch die Herbstmeisterschaft in der Fußball-Bezirksliga. Doch was danach geschah, ist eine traurige Geschichte, die seinesgleichen sucht: Die Gelb-Schwarzen stiegen viermal in Folge ab!

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Am Sonntag war‘s wieder soweit: Der MTV Gifhorn II (gr. Bild, l. Coach Peter Burmeister) stieg durch das 3:5 gegen den TuS Neudorf-Platendorf II zum vierten Mal seit der Saison 2010/11 ab und ist in der untersten Spielklasse des Kreises angekommen.

Quelle: Photowerk

Durch das 3:5 am Sonntag gegen den TuS Neudorf-Platendorf II ist es amtlich: Die Zweitvertretung ist in der untersten Spielklasse des Kreises angekommen. „Das ist wirklich eine katastrophale Entwicklung“, so Gifhorns Noch-Coach Peter Burmeister, der vor einigen Wochen bekannt gab, dass er sein Amt niederlegt.

Besonders bitter ist die Talfahrt, weil der MTV den Klassenerhalt dreimal in Folge erst am allerletzten Spieltag verpasste. Auch die Niederlage gegen Platendorf II war ärgerlich. „Obwohl die vom Vorstand zugesagte Unterstützung fehlte, haben wir zweimal geführt. Die Mannschaft hat alles gegeben, dennoch hat es nicht gereicht“, so Burmeister, der die fehlende Mentalität im Verein als Absturz-Grund nennt: „Bei den kleineren Vereinen vom Dorf helfen immer wieder Akteure aus der ersten Mannschaft in der Zweiten aus und spielen, wenn es sein muss, auch mal zwei Spiele durch. Das gibt es hier leider nicht.“

Nicht nur der Trainer, sondern auch das Gros der Spieler wird den Verein verlassen. Burmeister meint: „Ich sehe keine Zukunft für die Mannschaft. 80 Prozent der Spieler wechseln den Verein. Da muss schon einiges passieren, um noch etwas zu retten.“ Spieler Alexander Fleer machte jeden Abstieg mit, geht jetzt aber wohl auch und konzentriert sich auf seine Bachelor-Arbeit. „Qualität und Quantität wurden von Jahr für Jahr schlechter, deswegen ist der Abstieg der logische Schluss“, so Fleer.

tg

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