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VfR-Trio in der Schweiz: „Das ist das Paradies!“

Jungfrau-Marathon VfR-Trio in der Schweiz: „Das ist das Paradies!“

Der Berg ruft… Über 85 Marathons hat Stefan Hölter in seiner Läuferkarriere absolviert. Doch um das zu beschreiben, was er mit seinen beiden Vereinskollegen vom VfR Wilsche/Neubokel, Dierk Hagenah und Dirk Heumann, beim Jungfrau-Marathon in der Schweiz erlebte, musste er tief in die Superlativ-Kiste greifen.

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Prächtige Kulisse: Die Wilscher (v. l.) Dierk Hagenah, Stefan Hölter und Dirk Heumann meisterten den Jungfrau-Marathon in der Schweiz.

„Das ist für mich der schönste Lauf der Welt“, frohlockte der VfR-Spartenleiter. Lange und intensiv hatte sich das Trio auf das Rennen vorbereitet, schließlich mussten nicht nur 42,195 Kilometer, sondern auch 1800 Höhenmeter bewältigt werden - und das fast immer bergauf. „Zehn Tage vorher bin ich extra noch mal schnell auf dem Heinrich-Heine-Weg den Brocken hochgelaufen“, berichtete Hölter schmunzelnd.

Gemeinsam mit Hagenah und Heumann nahm er nun das Unternehmen Gipfelsturm in Angriff. Angetrieben von Musikgruppen und Einheimischen in Trachten, die riesige Kuhglocken oder die Schweizer Fahne schwenkten. Hölter begeistert: „Sie haben uns immer wieder angefeuert.“ Doch das war nicht der einzige Motivationsschub, auch das Panorama ließ die Läuferherzen höherschlagen. „Die Gipfel von Eiger, Mönch und Jungfrau waren in weißen Schnee gepackt, der Himmel war polarblau“, schwärmte der VfR-Spartenchef. „Als eine Läuferin hinter mir ‚Das ist das Paradies!‘ rief, konnte ich ihr einfach nur zustimmen.“

Doch es war nicht nur paradiesisch, sondern auch überaus anstrengend. Auf den letzten beiden Kilometern ging‘s Schritt für Schritt und Höhenmeter für Höhenmeter in Richtung Ziel, das Hölter (5:23:48 Stunden), Hagenah (5:51:19) und Heumann (5:52:21) geschafft, aber rundum glücklich erreichten. Die drei Wilscher waren sich einig: „Ein unglaublich schönes Erlebnis!“

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