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VfL-Frauen verfehlen Ziel aus erfreulichen Gründen

Volleyball-Verbandsliga VfL-Frauen verfehlen Ziel aus erfreulichen Gründen

Ziel verfehlt und trotzdem zufrieden: Die Volleyballerinnen des VfL Wolfsburg hatten sich die Verbandsliga-Saison ganz anders vorgestellt - eigentlich wollten sie oben mitmischen. Am Ende einer durchwachsenen Spielzeit mit großen Personalsorgen reichte es vorerst aber nur zu Platz fünf.

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Jetzt heißt‘s abwarten: Der VfL Wolfsburg (h.) kann vom TV Jahn Walsrode (v.) noch von Platz fünf verdrängt werden.

Quelle: Photowerk (bs)

Vorerst, da der TV Jahn Walsrode aufgrund eines Nachholspiels den VfL noch auf Platz sechs verdrängen könnte. Dabei war Wolfsburgs Ziel nach der überraschend erfolgreichen Vorsaison mit dem knapp verpassten Aufstieg klar: „Wir wollten an diese Leistung anknüpfen“, so VfL-Zuspielerin Nadine Marfeld.

Dass es letztlich anders kam, hat erfreuliche Gründe. „Im Laufe der Saison sind bei uns drei Spielerinnen schwanger geworden“, sagt Marfeld. So schrumpfte der anfangs 14-köpfige Kader erheblich zusammen. Marfeld: „Hinzu kamen noch die Knieverletzung von Christin Lantzsch und der beruflich bedingte Weggang von Amrei Schütt.“

Angesichts dieses Aderlasses war frühzeitig klar, dass das Ziel nicht zu erreichen ist. „Wir haben unter diesen Umständen aber eine ordentliche Saison gespielt“, sagt Marfeld, die mit ihren Teamkolleginnen die Spielzeit mit einem ausgiebigen Saunagang ausklingen ließ, um nun in eine knapp dreiwöchige Pause zu gehen: „Wir sind froh, dass wir abschalten können.“

Die Vorbereitung auf die neue Saison beginnt nach der einvernehmlichen Trennung von Günter Schwartzkopff (AZ/WAZ berichtete) am 13. April mit neuem Trainer - und dieser kann sich darauf freuen, dass der komplette Kader zusammenbleibt.

mth

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