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VfB und Wahrenholz im Titel-Zweikampf

Fußball-Bezirksliga VfB und Wahrenholz im Titel-Zweikampf

Der VfL Wahrenholz ist als großer Top-Favorit auf den Titel in der Fußball-Bezirksliga in die Saison gestartet und ist dieser Rolle als aktueller Tabellenerster auch zum größten Teil gerecht geworden. Doch der VfB Fallersleben liegt punktgleich bei einem Spiel weniger als Zweiter auf der Lauer. Auf Platz drei rangiert der SV Reislingen/Neuhaus.

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Nach der ersten Saisonhälfte im Titel-Zweikampf: Der VfB Fallersleben (l. Giovanni de Nicolo) liegt knapp hinter Spitzenreiter VfL Wahrenholz (r. Ali Jfeily).

Quelle: Photowerk (bs)

Lange sah es so aus, als ob der VfL Wahrenholz bereits zur Winterpause einen großen Vorsprung auf seine Verfolger haben würde. „Es lief einfach rund“, erinnert sich VfL-Co-Trainer Ralf Ende an die ersten Spiele. Doch zum Ende der Hinrunde patzten die Schwarz-Gelben gegen den VfR Eintracht Nord Wolfsburg (1:2) und  Fallersleben (0:4). „Am Ende ist uns ein wenig die Puste ausgegangen“, so Ende. „Aber wir haben eine extrem junge Mannschaft, die sich noch in einer Lernphase befindet, da ist das normal. Wir sind mit dem Abschneiden sehr zufrieden.“

Das ist auch der VfB Fallersleben . „Wir hatten uns zwei Ziele gesetzt: Erstens wollten wir unsere A-Jugendlichen integrieren und zweitens oben mitspielen. Das haben wir geschafft“, freut sich VfB-Teammanager Holger Pufall, der auf die ausgefallene Partie gegen die SV Gifhorn hinweist: „Die Tabelle ist momentan noch ein wenig schief. Wenn wir im Nachholspiel punkten, sind wir sogar Erster.“ Großen Anteil am Erfolg des VfB hat unter anderem Phil Schröder: Der erst 18-jährige Mittelfeldspieler hat mit seinen 13 Buden die Torjägerliste ordentlich aufgemischt und erntet von Pufall dafür ein Extra-Lob: „Er hat eine tolle Entwicklung genommen.“

Der SV Reislingen/Neuhaus ist mit seinem dritten Platz im Großen und Ganzen zufrieden. „Von der Tabelle her sieht das ganz gut aus“, sagt SVR-Trainer Bodo Rabsahl, der aber weiß: „Wir hätten vielleicht noch zwei oder drei Zähler mehr haben können und wären somit noch dichter an den beiden Spitzenteams dran.“ Vor allem die schlechte Vorbereitung, die schwierigen Trainingsbedingungen und viele Ausfälle standen seiner Meinung nach einem noch besseren Ergebnis im Weg. Rabsahl erläutert: „Wir hatten einige Verletzte, und viele von meinen Jungs haben ihre Abschlussarbeiten geschrieben. Hinzu kam, dass unser Platz mit Kunstrasen erneuert wird und wir deshalb mit Baustrahlern trainieren mussten. Das alles hat ein wenig an der Moral gezerrt.“ Doch für die Rückrunde gibt’s von Rabsahl nochmal eine Kampfansage in Richtung Wahrenholz und Fallersleben: „Wir wollen jetzt alles besser und den beiden da oben das Leben schwer machen.“

tg

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