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Verletzungspech: Garzke-Brüder rücken zusammen

Fußball Verletzungspech: Garzke-Brüder rücken zusammen

Für zwei Brüder war die diesjährige Fußball-Saison ein Gang auf Krücken: Julian Garzke riss sich im Mai das Kreuzband und konnte fortan seine SV Gifhorn nur von der Seitenlinie coachen, sein Bruder Jonas zog sich im August im Training beim MTV Gifhorn dieselbe Verletzung zu. Ihren Humor haben die Garzkes aber nicht verloren, sie gehen die Weihnachtstage ganz entspannt an.

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Zum Zuschauen verdammt: Julian (l.) und Jonas Garzke pausieren jeweils mit einem Kreuzbandriss.

Quelle: Photowerk (4)

Einfach war die Zeit nach der Verletzung jedoch nicht: Bei Julian Garzke war es nicht das erste Mal, dass das Knie streikte. „Nach drei Kreuzbandrissen ist es nicht mehr ganz so wild“, so der Serientäter, der schon sieben Operationen über sich ergehen lassen musste. „Aber für Jonas ist es natürlich besonders ärgerlich in so jungen Jahren.“

Der Mittelfeld-Allrounder kam nach seiner Rückkehr zum MTV gerade wieder in Tritt, als das Unglück passierte. Beinahe zeitgleich wurden die OP-Termine festgelegt. „Für vier Wochen musste ich zurück zu meinen Eltern ziehen, da ich die Treppen zu meiner Wohnung nicht hochkam“, berichtet Julian Garzke.

Auch sein Bruder nahm‘s mit Humor: „Als wir wochenlang auf dem Sofa lagen, war das die Zeit, in der das neue Fifa-Spiel veröffentlicht wurde“, so der MTVer schmunzelnd. In dieser Zeit sind die Brüder noch enger zusammengewachsen. Später gesellte sich Hendrik Theuerkauf vom SV Calberlah hinzu - auch er hatte sich das Kreuzbandriss gerissen. „Steuer haben wir gleich mitverpflichtet“, so Jonas Garzke scherzhaft.

Mittlerweile bleibt nur die stabilisierende Schiene (Julian Garzke: „Ich kann ja wieder meine Alte auftragen“), die Krücken wurden bereits im Schrank verstaut. Unterm Weihnachtsbaum gibt‘s keine kniebelastenden Geschenke. „Wir bezahlen gegenseitig die Therapiestunden“, feixt Jonas Garzke, der nächste Saison voll angreifen will: „In den Füßen juckt es schon wieder.“

msc

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