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Verfolger-Trio jagt Überraschungs-Ersten

Fußball: 1. Kreisklasse GF 1 Verfolger-Trio jagt Überraschungs-Ersten

Die Tabellenspitze der 1. Fußball-Kreisklasse Gifhorn 1 liegt dicht beisammen - lediglich Spitzenreiter SV Rühen konnte sich bislang etwas absetzen. Enteilt ist das Team aber noch nicht, wie der erste Teil des AZ/WAZ-Rückblicks zeigt.

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Grußendorf hat Rühen als Erstes ein Bein gestellt: Der TSV (l.) gewann im letzten Spiel vor der Winterpause beim SV mit 4:2 und hält die 1. Kreisklasse 1 damit spannend.

Quelle: Cagla Canidar

Mit dieser bisher bärenstarken Hinrunde des SV Rühen hatte niemand gerechnet. „Nicht einmal wir selbst“, gibt SV-Coach Sören Henke zu. „Natürlich sind wir damit zufrieden.“ Die junge Truppe hat dabei mehrere entscheidende Stärken: „Wir haben in jedem Spiel eine Idee, die wir umsetzen können. Außerdem stimmt die Trainingsbeteiligung“, so Henke. „Es sind immer mindestens 20 Mann da. Als Trainer kann man so mit der Mannschaft arbeiten und sie formen.“ Doch erst nach dem schwierigen Rückrundenstart wird sich zeigen, ob Rühen weiter oben bleiben kann. Henke: „Wo es hingehen wird, können wir dann Ende März sagen.“

Auf Rang zwei steht der SV Westerbeck mit fünf Zählern Rückstand auf Rühen. „Das ist zur Winterpause gut. Wir haben viel richtig gemacht“, freut sich Westerbecks Trainer Paulo Leo. „Mit Rühen konnte ja niemand rechnen. Aber unser Vorteil ist, dass die Saison noch lang ist“, so Leo. Sein Team habe also reichlich Zeit, „den auf Rühen fehlenden Meter aufzuholen“, gibt sich der Coach kämpferisch und fügt hinzu: „Wir glauben an uns, arbeiten akribisch im Training.“ Ein Sonderlob gibt‘s für die Talente, die im Sommer aus der Jugend zum Team gestoßen waren: „Sie haben die Mannschaft erfrischt, besonders Moritz Rattunde. Er war sehr fleißig.“

Punktgleich mit Westerbeck findet sich der  TSV Grußendorf auf Platz drei wieder. „Aufgrund der Personalsituation und Verletzungen müssen wir zufrieden sein“, sagt TSV-Trainer Matthias Weiß, der aber klarstellt: „Wir könnten auch mit Platz fünf oder sechs leben.“ Das ganz große Plus: Im letzten Punktspiel in 2014 brachte Grußendorf Spitzenreiter Rühen mit 4:2 die erste Saisonpleite bei. „Das motiviert natürlich ungemein“, sagt Weiß. „Die Jungs sind jetzt schon heiß auf die zweite Saisonhälfte. Außerdem sind die meisten Langzeitverletzten wieder da.“ Genau wie Felix Wisse, der nach einem halben Jahr bei der SV Gifhorn II aus der Parallelstaffel zurückkehrt.

„Wir wollten oben mitspielen“, sagt Christian Grunwald. Sein SV Tappenbeck rangiert auf Platz vier, nur einen Punkt hinter Westerbeck und Grußendorf. „Das haben wir geschafft, wir sind dran.“ Dabei war die Kadergröße der Tappenbecker hilfreich. „Ich bin froh, dass wir so viele Spieler haben“, sagt Grunwald. „Wir hatten immer wieder Verletzte, das hat auch dazu beigetragen, dass uns die Konstanz in den Leistungen gefehlt hat.“ Luft nach oben gibt’s also noch. „Wir müssen zum Beispiel auch mal eine 1:0-Führung nach Hause bringen“, fordert Grunwald, der weiß: „Wir können noch mehr, als wir bisher gezeigt haben.“

Rang fünf als Aufsteiger - der SV Tülau/Voitze muss sich wahrlich nicht verstecken. „Ich habe vor der Saison gesagt, dass wir gut in Schwung kommen wollen“, erinnert sich SV-Trainer Werner Vodde. „Das haben wir geschafft, und das gibt uns für die Rückrunde ein gesundes Selbstvertrauen.“ Es könnte also kaum besser aussehen beim Aufsteiger. „Die Stimmung ist gut, wir sind zurzeit ohne größere Verletzungen“, sagt Vodde, dessen Team nach Rühen (54 Tore) sogar die zweitbeste Offensive (48) und mit Tony Engelhardt (20) den Top-Torjäger stellt.

yps

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