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Uwe Hück steigt für Gutknecht in den Ring

Boxen Uwe Hück steigt für Gutknecht in den Ring

Eduard Gutknecht hat einen prominenten Unterstützer dazugewonnen: Gut einen Monat vor seinem großen Kampf am 26. September um den WBO-Interconti-Titel gegen Tyron Zeuge in Berlin bekam der Westerbecker Box-Profi aus dem Wiking-Boxstall gestern in Gifhorn Besuch von Uwe Hück - seines Zeichens Betriebsrats-Vorsitzender von Porsche und Mitglied im VW-Aufsichtsrat!

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Prominenter Unterstützer: Porsches Betriebsrats-Vorsitzender Uwe Hück (r.) drückt Eddy Gutknecht die Daumen.

Quelle: Michael Uhmeyer

Hück, selbst Ex-Europameister im Thaiboxen, gastierte gut gelaunt in der Boxmühle zu einem Showkampf, um für den VW-Angestellten Gutknecht die Werbetrommel zu rühren. Eigentlich sollten sich beide auch im Ring gegenüberstehen, doch daraus wurde nichts. „Ich hätte gern diesen Spaß mitgemacht, aber für mein Trainerteam war das Verletzungsrisiko vor meinem Kampf leider zu groß. Auch weil ich erst am Vortag ein Sparring über acht Runden hatte“, so der Supermittelgewichtler.

Für ihn sprang Artur Mann, der Gifhorner Boxer aus dem Wiking-Stall, in die Bresche. Gutknecht selbst machte indes als Ringrichter eine gute Figur - und sah einen fitten 53-jährigen Hück, der mit Späßen und Einlagen das Publikum, zu dem auch Gifhorns Bürgermeister Matthias Nerlich gehörte, zum Schmunzeln brachte. Cruisergewichtler Mann machte natürlich nicht ernst, aber jeden Gag mit: „Es hat Spaß gemacht, mit so einer Größe im Ring gestanden zu haben. Als Eddy signalisierte, dass er nicht kann, habe ich mich sofort und gern bereit erklärt, ihn zu vertreten.“

Und Hück, der sich als Gutknechts Fan und Supporter outete, hatte ebenso sichtlich Freude: „Ich mache dies gern für Eddy. Ich wollte ihm hiermit solidarische Grüße symbolisieren.“ Das ist ihm gelungen. Gutknecht nach der Aktion in der Boxmühle freudestrahlend: „Ich bin überglücklich, dass es wirklich geklappt hat.“

mäk

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