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Unglaubliches BVG-Pech: Hinsche hat‘s erwischt

Badminton - 2. Liga Unglaubliches BVG-Pech: Hinsche hat‘s erwischt

Einschwören aufs Saisonfinale? Mit einem Kraftakt doch noch den Klassenerhalt schaffen? Mit diesen Fragen müsste sich Hans Werner Niesner vom akut abstiegsbedrohten Badminton-Zweitligisten BV Gifhorn eigentlich beschäftigen. Würde er auch gern. Doch den Coach treibt vorm entscheidenden Wochenende eine andere Frage um: Wer spielt eigentlich?

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Auch das noch: Gifhorns Robert Hinsche (v.) hat sich am Zeh verletzt, für seinen Einsatz sieht Coach Hans Werner Niesner schwarz.

Quelle: Michael Franke

Am Samstag (zu Hause gegen den TSV Trittau II ) und Sonntag (bei BW Wittorf) hat der BVG die letzten Chancen, den Klassenerhalt noch aus eigener Kraft zu schaffen. Auf seine Bestbesetzung kann Gifhorn dabei nicht setzen.

Ein Einsatz der Ausländer ist finanziell quasi nicht machbar, dazu fehlen die Langzeitverletzten Carola Bott sowie Till Zander. Und jetzt hat es auch noch Robert Hinsche erwischt. „Er hat sich den Zeh angebrochen. Vorher war‘s für uns schon kompliziert, jetzt wird‘s noch komplizierter“, sagt Niesner. Zwar fällt in Sachen Hinsche erst heute eine endgültige Entscheidung, „aber ich sehe schwarz“, so der BVG-Coach, der parallel prüft, „ob wir doch einen Ausländer holen können“. In der Nähe wäre zumindest Kalle Koljonen. Der Finne spielt in Warschau bei den Polish Open in der Quali, trifft zum Auftakt auf Stefan Wojcikiewicz (Kanada).

Die Entscheidung, ob der BVG in die Regionalliga durchgereicht wird, wenn er Vorletzter bleibt, muss hingegen nicht am Wochenende fallen. Die Frage, ob ein Erstliga-Absteiger in der Nordstaffel landet, klärt sich definitiv später. Die, ob Langenfeld als möglicher Zweiter sein Aufstiegsrecht nutzt, eventuell auch.

Gifhorn muss als Vorletzter zweigleisig planen. Immerhin: Selbst im Abstiegsfall bleibt Sponsor GWG an Bord. „Das ist ausnahmsweise mal eine gute Nachricht“, so Niesner.

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