Volltextsuche über das Angebot:

2 ° / -8 ° wolkig

Navigation:
Ummerns erster Titel: Spitzenreiter-Besieger

Fußball-Kreisliga Gifhorn Ummerns erster Titel: Spitzenreiter-Besieger

Ummern. Wenn man zweimal binnen sieben Tagen gegen den jeweiligen Tabellenführer der Fußball-Kreisliga Gifhorn antreten muss, ist das eine harte Nuss. Aber Aufsteiger VfL Germania Ummern knackte sie - und hat seinen ersten Titel damit schon eingefahren: Spitzenreiter-Besieger! Der Favoritenschreck ist jetzt bereits Dritter.

Voriger Artikel
Rekord: Über 300 Nachwuchs-Kicker für Edeka-Moritz-Cup gemeldet
Nächster Artikel
Tolle Platzierungen und sogar ein Aufstieg

Sturm auf Platz eins? Kreisligist Ummern ist der Spitzenreiter-Besieger der Kreisliga Gifhorn.

Quelle: Lea Rebuschat

Zuerst gab‘s einen furiosen 6:1-Erfolg gegen den VfR Wilsche/Neubokel, wodurch Mitaufsteiger TSV Vordorf an die Spitze rückte. Und den schlugen die Germanen nur eine Woche später mit 3:1. „Ich finde es schön, dass wir oben mitspielen können, wir wissen aber auch, wo wir herkommen. Von der Tabellenführung ist bei uns nicht die Rede“, bremst Ummerns Coach Michael Alms etwas.

Zwischen den beiden Höhepunkten lag nämlich auch noch das Nachholspiel bei Schlusslicht TSV Rothemühle, in dem Ummern nicht über ein 2:2 hinauskam. „So läuft es in der Kreisliga“, sagt Alms. „Gegen die Mannschaften von unten haben wir Punkte gelassen, von den Duellen mit Topteams dagegen nur das gegen den VfL Vorhop verloren. Das Remis in Rothemühle war nicht optimal, aber kein Weltuntergang.“

Zumal in Vordorf direkt die richtige Reaktion erfolgte. Ummerns Stärke: der Teamgeist. „Wenn alle Mann da sind, haben wir einen richtig guten Kader“, weiß Alms. „Da geht es aber schon los. Mit Jonas Wilkens, Andrej Sterz und Stefan Fricke fehlen drei wichtige Spieler verletzungsbedingt.“ Zuletzt rückte Torjäger Vitali Sterz deshalb sogar in die Defensive. „Dazu war er ohne zu zögern bereit“, betont Alms. „Die Jungs funktionieren als Mannschaft, das Gesamtpaket stimmt derzeit.“ Daher sorgen Ausfälle nicht zwangsläufig für Sorgenfalten auf der Stirn des Trainers. „Im Moment bekommen wir es hin, dass auch die Nachrücker gegen jeden Gegner bestehen“, freut sich Alms.

Und was ist nun das Ziel der Germanen? Ist der VfL selbst schon reif für Platz eins? „Wir wollen uns in der Kreisliga etablieren“, so Alms. „Irgendwann will ich eine Mannschaft hinterlassen, die lange in dieser Liga spielen kann.“

yps

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Sport in Gifhorn