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Ultra: Südheide-Marathon fordert Extra-Einsatz

Ultra: Südheide-Marathon fordert Extra-Einsatz

Premiere beim Südheide-Marathon: Die fünfte Auflage der Veranstaltung des VfR Wilsche/Neubokel hielt eine kleine Überraschung bereit, der Weg aus Neudorf-Platendorf zum Ziel in der Gifhorner Fußgängerzone erwies sich als weiter, als gedacht… Dennoch gab‘s am Ende viele zufriedene Gesichter.

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Schwierige Bedingungen: Neben dem Wetter mussten die Läufer auch mit der etwas längeren Strecke kämpfen.

Quelle: Photowerk (mf)

Der Wolfsburger Rouven Liebing wusste es schon auf der Strecke: „Stefan, das sind 1,5 Kilometer zu viel“, fluchte er VfR-Spartenleiter Stefan Hölter entgegen. Der gab zu: „Durch einen Streckenfehler, den ich verbockt habe, mussten alle mehr laufen. Die Marathon-Teilnehmer haben so unfreiwillig Gifhorns ersten Ultra absolviert.“

Liebing war‘s egal, er gewann den Halbmaraton mit satten zwölf Minuten Vorsprung und freute sich: „Alles super, ich habe es geschafft!“ Platz eins bei den Frauen sicherte sich die Wolfsburgerin Ines Roessler.

Bei den Marathon-Läufern, die Sassenburgs Bürgermeister Volker Arms auf die auch aufgrund von Wind und Wetter schwierige Strecke geschickt hatte, war‘s lange spannend. Bei den Männern setzte sich der Fallersleber Frank Balzer nach spannenden ersten 25 Kilometern noch vom Jelpker Arne-Christian Wolff ab, der seinen ersten offiziellen Marathon lief. Bei den Frauen holte sich Senioren-Weltmeisterin Anke Meinberg Platz eins, nachdem sie lange mit der späteren Zweiten Karin Becker (Fallersleben) gelaufen war.

„Bei diesem harten Wettkampf haben sich die Marathonis mit der längsten Erfahrung und besten Renntaktik durchgesetzt,“ so Hölter, der bei strömenden Regen mit Gifhorns Bürgermeister Matthias Nerlich die Siegerehrung auf dem Marktplatz durchführte. Am Ende gab‘s viel Lob von den Teilnehmern - daran änderte auch die längere Strecke nichts.

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