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Traumdebüt: Eischott wird gleich Meister

Fußball: Altherren Traumdebüt: Eischott wird gleich Meister

Was für ein Traumdebüt! Die Altherren-Mannschaft des SV Eischott wurde erst vor der abgelaufenen Saison gegründet - und sicherte sich auf Anhieb den Meistertitel in der 1. Fußball-Kreisklasse Gifhorn. Ganz überraschend kam der Erfolg allerdings nicht…

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Meister der 1. Kreisklasse Gifhorn: Die Altherren-Fußballer des SV Eischott mit (h. v. l.) Betreuer Ronny Göttker, Oliver Wittekop, Andreas Kirsch, Martin Mero, Stefan Bürke, Andre Krause, Waldemar Martel, Kai Busch, Boris Lingner, Torsten Klatt, Kevin Sanbrooke, Mike Koch, Kevin Piotrowski, Pierre Sander, Jan Loock, Andre Keller, Spielertrainer Christoph Wenningkamp, Markus Trimborn, Frank Assmann, Torsten Jürges, Karsten Stubbe; (v. v. l.) Jens Fenner, Sven Hofmann, Tobias Schulze, Tino Vogels

„Wir hatten schon mit einem Auge darauf geschielt“, räumt SV-Spielertrainer Christoph Wenningkamp ein. „Es war uns ja bewusst, dass wir einige starke Spieler im Kader haben, wir hatten zudem gute Testspiele.“ Und auch in der Liga lief‘s für den Neueinsteiger rund. Am Ende hatten die Eischotter, die in zwölf Begegnungen nur sieben Gegentore kassierten, satte 13 Punkte Vorsprung.

Ein Erfolgsfaktor: der Altersdurchschnitt. Denn für ein Altherren-Team war das Aufgebot verhältnismäßig jung. „Das war ein Vorteil, auch konditionell“, so Wenningkamp. Die meisten Spiele entschieden die Eischotter zwar klar für sich, doch der Spielertrainer machte auch eine Schwäche aus: „Wir brauchten einfach zu viele Chancen.“

Besonders deutlich wurde das beim einzigen Remis der Saison bei der SV Volkse-Dalldorf (1:1). Wenningkamp: „Das war unsere beste Leistung überhaupt, aber wir haben leider das leere Tor nicht getroffen.“ Zum Abschluss gab‘s noch ein 0:1 bei der SG Okertal/Didderse - mehr Punkte ließ Eischott nicht liegen.

Bei der Titelentscheidung stand der SV jedoch nicht auf dem Platz: Weil die SG Meinersen/Ahnsen vier Spieltage vor Schluss nur ein 1:1 holte, waren die spielfreien Eischotter Meister. „Wir haben aber so getan, als wären wir noch nicht durch“, so Wenningkamp. „Eine Woche später haben wir den TSV Meine geschlagen und endlich gefeiert.“ Und zwar angemessen - mit Frauen und Kindern ging es auf dem Trecker durchs Dorf. Wenningkamp: „Das war eine ausgiebige Feier.“

yps

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