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Teichert beerbt Jeske, Fusion bleibt weiter ein Thema

NFV-Kreis Gifhorn Teichert beerbt Jeske, Fusion bleibt weiter ein Thema

Gifhorn. Es war eine Aufbruchstimmung zu erkennen: Beim Kreistag im Bürgerschützensaal setzte sich Ralf Thomas, Vorsitzender des NFV-Fußballkreises Gifhorn, für einen Ausbau des Dialogs und fürs Anpacken ein.

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„Alles Jammern hilft nicht, wir müssen etwas tun“: Der Vorsitzende Ralf Thomas (l.) machte sich beim Kreistag Gedanken um die Zukunft - Timo Teichert (r.) wurde zum neuen Spielausschuss-Vorsitzenden gewählt.

Quelle: Cagla Canidar (3)

Abgesehen vom Spielausschuss-Chef Heinz Jeske, der von Timo Teichert beerbt wird, blieben der geschäftsführende und erweiterte Vorstand im Amt.

Zu Beginn erklärte NFV-Vizepräsident Egon Trepke, dass die Vereine mit dem demografischen Wandel zu kämpfen hätten und deswegen die Zahl der gemeldeten Teams zurückgehe. „Gifhorn muss sich frühzeitig Gedanken machen, wie man in fünf oder zehn Jahren weitermachen will“, so Trepke. In dieselbe Kerbe schlug Thomas, der die Idee der Fusion mit Wolfsburg und Helmstedt noch nicht als verworfen ansieht: „Das macht aber nur Sinn, wenn die Vereine und Mannschaften davon profitieren.“ Damit war die Frage der Zukunft das Thema das Tages. „Alles Jammern hilft nicht, wir müssen etwas tun“, so Thomas.

Passenderweise kamen nur 53 von 88 Vereinen der Pflicht nach, dem Kreistag beizuwohnen. „Das finde ich schade und respektlos“, stellte der Vorsitzende klar. Er und sein Team wurden mit Ausnahme von Jeske wiedergewählt, nun gilt es, das eingeforderte Anpacken zielgerichtet zu fördern. „Wir haben bisher einen hervorragenden Beitrag zur Intergration der Flüchtlinge geliefert, da gilt ein besonderes Dankeschön allen Beteiligten“, so Thomas, der aber noch ähnlich viel Arbeit sieht wie im Frauen- und Mädchenfußball: „Damit müssen wir uns intensiver auseinandersetzen. Außerdem gilt es, die Angebote des DFB und des NFV effektiver zu nutzen und einen Dialog mit den Vereinen zu führen.“

Eine Schweigeminute gab es für Heinz Rosenbaum (Kreis- und Bezirkslehrwart), Frank Deppner (Schiedsrichter SV Eischott), Carsten Nie-buhr (Jugendleiter MTV Isenbüttel) und Günter Reschke (Lehrausschuss-Vorsitzender Kreis Gifhorn).

msc

Emotionaler Abschied für Ausschuss-Chef

Es war nicht nur der Kreisfußballtag der deutlichen Worte, es war auch die Gelegenheit, Dank zu sagen und Präsente zu verteilen. Stehende Ovationen bekam im Bürgerschützensaal der langjährige Vorsitzende des Gifhorner Spielausschusses, Heinz Jeske. „Der Herr der Spielpläne“ wird fortan von Timo Teichert beerbt.

Laut eigener Aussage war es für Jeske ein „sehr ergreifender“ Moment. Am Rednerpult erzählte er noch einmal in Kurzfassung die schönsten Geschichten, bedankte sich bei allen Weggefährten und vor allem bei seiner Frau. „Ohne sie hätte ich das Amt nicht übernehmen können. Als ich noch gearbeitet habe, hat sie tagsüber die ganzen Anrufe angenommen“, so Jeske schmunzelnd. Er tritt nun altersbedingt kürzer, sein Nachfolger wird Teichert, der „eine sehr gute Wahl ist“, so Jeske. „Er wird die Arbeit mindestens so gut bewerkstelligen wie ich – wenn nicht sogar noch besser.“

Doch der ehemalige Spielausschuss-Chef war nicht der Einzige, der geehrt wurde. Auch Dirk Köllner, Roland Solkan, Walter Schrader, Friedrich Börner, Wilhelm Rauschenbach und Lothar Steinhof nahmen eine Goldene Ehrennadel entgegen.

Zudem wurden der SV Barwedel, der MTV Gifhorn, die SV Volkse/Dalldorf, der SV Wagenhoff, der Wesendorfer SC und der SV Rühen ausgezeichnet. Diese Vereine hatten bei den Schiedsrichtern gegenüber der geforderten Zahl ein Plus zu verzeichnen und lieferten damit eine vorbildliche Arbeit im Bereich der Förderung.

msc

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