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Tea Lukic erlebt „Wahnsinns-Woche“

Tennis: U 12 Tea Lukic erlebt „Wahnsinns-Woche“

Justine Henin hatte im französischen Gradignan einst gewonnen, Tomas Berdych und Grigor Dimitrov ebenfalls - die Siegertafel der Openbenjamins ist gepflastert mit Namen von späteren Grand-Slam-Gewinnern und Top-Ten-Größen. Und fast hätte sich auch Tea Lukic dort verewigt, doch der grandiose Siegeszug der Gifhornerin beim U-12-Tennisturnier wurde im Endspiel gestoppt.

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Erst im Finale gestoppt: Gifhorns Tea Lukic wurde in Gradignan als Zweite geehrt und verpasste damit knapp den Eintrag in die Siegertafel, auf der auch Justine Henin steht.

Natürlich war die Elfjährige nach der Niederlage etwas enttäuscht. Dabei hatte sie gegen meist über ein Jahr ältere Konkurrentinnen erstmals ein Finale auf der Europa-Tour erreicht - und damit auch ihr Ziel. „Ich wollte mindestens ins Halbfinale kommen“, sagte Tea Lukic. Das schaffte sie gleich zweifach.

Auch im Doppel zog sie mit Deborah Muratovic (Ickern) ins Semifinale ein. Dort gab‘s gegen die späteren britischen Turniersiegerinnen MJ Changwereza/Freia Lawrence ein 2:6, 4:6. „Das war aber nicht schlimm, Tea brauchte die Energie fürs Einzel“, so Vater Milan Lukic.

Als Solistin gab die Gifhornerin auf dem Weg ins Halbfinale nur gegen Lawrence (4:6, 6:1, 6:0) einen Satz ab. „Sie hat sich von Match zu Match gesteigert“, lobte Papa Lukic. Durch eine 6:3, 6:2-Galavorstellung gegen die Bulgarin Dariya Radulova ging‘s weiter ins Endspiel.

Dort wartete Ane Mintegi del Olmo (Spanien), die sich ganz aufs Einzel konzentriert hatte. Tea Lukic machte zwar die ersten sechs Punkte, in den entscheidenden Momenten war jedoch die Gegnerin zur Stelle. „Da hat man gemerkt, dass die Spanierin im Turnierverlauf neun Sätze weniger gespielt hat“, so Milan Lukic. „Die Partie war sehr eng, Tea aber irgendwann müde.“ Sein Fazit fiel trotz der 3:6, 3:6-Niederlage äußerst positiv aus: „Das war eine Wahnsinns-Woche!“

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