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Stillstand im Olympia-Rennen

Judo Stillstand im Olympia-Rennen

Stillstand im Olympia-Rennen: Der Leiferder André Breitbarth und Sven Heinle, sein nationaler Konkurrent im Kampf um den Platz für Rio 2016, starteten gestern beim Judo-Grand-Slam in Paris. Sowohl für Breitbarth als auch für das Fellbacher Schwergewicht kam in Runde zwei das Aus.

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Ärgerliche Niederlage: André Breitbarth (l.) war gegen Soslan Bostanov auf einem guten Weg, unterlag aber.

Quelle: IJF

Der Leiferder traf in Paris nach einem Freilos auf Soslan Bostanov. Mit dem Russen hatte sich Breitbarth beim Grand Slam in Tyumen noch im Bronzekampf gegenübergestanden, damals gegen den Lokalmatadoren unglücklich verloren. „Diesmal verlief der Anfang viel besser für mich“, erklärte Breitbarth, der vor Kondition nur so strotzte, sofort in den Angriffsmodus schaltete und Bostanov so die erste Bestrafung zufügte. „Ich hatte das Gefühl, dass ich gegen ihn zehn Minuten so kämpfen könnte“, sagte der Leiferder, der weiter Dampf machte.

Doch dann war der Grand Slam für Breitbarth plötzlich beendet. Ippon für den Russen. „Er hat mich mit einem Lucky Shot erwischt“, ärgerte sich Breitbarth über den „Glückstreffer“ seines Gegners. „Da muss ich klüger reagieren. So etwas darf nicht mehr passieren.“

Viel besser erging‘s auch Heinle nicht, der kurz darauf gegen den Rumänen Daniel Natea verlor - und seinen knappen Vorsprung auf den Leiferder in der Olympia-Quali nicht ausbauen konnte.

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