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Starker Youngster: Viel Lob für Joop

Badminton: BV Gifhorn Starker Youngster: Viel Lob für Joop

Sein Arbeitsplatz wird abgeschafft. Doch auch ohne drittes Einzel kann und will der BV Gifhorn in der kommenden Saison nicht auf Yannik Joop verzichten. Kein Wunder, der Youngster wurde beim Badminton-Zweitligisten mit Lob überhäuft. „Aber deshalb kam ich mir manchmal vor wie im falschen Film“, verrät Joop.

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„Yannik hat einen gewaltigen Sprung gemacht“: BVG-Trainer Hans Werner Niesner (r.) ist mit der Entwicklung von Youngster Joop sehr zufrieden.

Quelle: Michael Franke

„Wenn du ständig verlierst, jedoch von anderen gelobt wirst, passt das eigentlich nicht zusammen“, so der Student, der verschmitzt hinzufügt: „Ich sehe jetzt, dass sie nicht unrecht hatten.“ Denn es war eine gute, aber keine einfache Saison für ihn. Wer seinen Sport mit diesem Aufwand betreibt, der will siegen. Wo Trainer Hans Werner Niesner oder auch Teamkapitän Maurice Niesner eine Entwicklung sahen, sah Joop zunächst die sportliche Niederlage.

Seine ersten drei Einzel verlor er im dritten Satz: Immer nah dran, nie im Ziel. „Irgendwann wollte ich nur nicht mit null Siegen aus der Saison raus“, erinnert sich Joop an das innere Aufatmen nach dem Erfolg bei Vizemeister Emsdetten gegen Jamie Bonsels. Beim 5:3 gegen Wesel ließ er nun gegen Jan Felix Matulat seinen ersten Heimsieg folgen - und das sogar im zweiten Einzel.

Vielleicht ein Blick in die Zukunft. In der kommenden Zweitliga-Saison ist das dritte Einzel abgeschafft. Bleiben Niluka Karunaratne und Patrick Kämnitz beim BVG, ist das Duo eigentlich gesetzt. Zu wäre die Einzel-Tür für den flexiblen Joop (kam auch im Doppel und Mixed zum Einsatz) in diesem Fall nicht. Niesner: „Man kann auch einen Youngster ins zweite Einzel stellen - und Yannik hat einen gewaltigen Sprung gemacht.“

Joop selbst sieht die Lage entspannt, zumal die Reserve in die Regionalliga aufgestiegen ist: „Da gibt‘s die Derbys mit den Peinern - das ist auch toll.“

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