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Starker SSV will Revanche gegen Platendorf

Fußball-Landesliga Starker SSV will Revanche gegen Platendorf

Ein Kellerkind kommt zum Spitzenreiter. Doch um die Motivation seiner Schützlinge braucht sich André Bischoff, Coach des Fußball-Landesligisten SSV Vorsfelde, vor dem Gastspiel des TuS Neudorf-Platendorf am Sonntag (15 Uhr) keine Sorgen zu machen. Denn: Das Hinspiel ging mit 2:3 verloren, „war unsere schlechteste Saisonleistung“, so der Vorsfelder Trainer.

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Da war doch was: Der SSV Vorsfelde (r. Pascal Klein) verlor das Hinspiel beim TuS Neudorf-Platendorf (l. Enes Erciyas, h. Max Samkowez) mit 2:3 und ist am Sonntag auf Revanche aus.

Quelle: Michael Franke

Platendorf - für den SSV der Angstgegner, wobei, das betont Bischoff, „wir natürlich keine Angst haben. Aber wir haben gegen den TuS zuletzt nicht so erfolgreich gespielt.“

Die Revanchegelüste werden da sein, Respekt auch. Auch vor Platendorfs Torjäger Florian Gahrmann? Bischoff: „Er hat im Hinspiel alle drei Tore gegen uns geschossen, aber letztlich sind wir da als Team schwach aufgetreten. Und dass dann die einzige Spitze des Gegners die Chancen nutzt, ist so ungewöhnlich nicht.“ Auf ein ungewöhnliches Ergebnis und das wäre alles andere als ein Sieg, möchte der SSV am Sonntag verzichten.

Personell hat Vorsfelde keine Sorgen. Bischoff ahnt, dass es „Härtefälle“ geben wird. Denn im Vergleich zum 8:0-Erfolg beim VfB Fallersleben, als die Ersatzbank auch schon gut besetzt war, kehren nun noch Gracjan Konieczny, Rocco Tuccio, Fynn Breit und Pedro Alves nach abgelaufenen Sperren oder Verletzungspause zurück.

Im Tor hatte nach langer Verletzungspause Max Leiding im Spiel beim VfB sein Comeback bei der Ersten gegeben, gesetzt ist aber vorerst Justin Kick.

rau

TuS: Mut durch Sieg im Hinspiel

Größer könnten die Unterschiede nicht sein: Der TuS Neudorf-Platendorf steckt tief in der Krise und ist seit dem vergangenen Wochenende Letzter in der Fußball-Landesliga. Am Sonntag (15 Uhr) geht‘s nun ausgerechnet zum Tabellenführer SSV Vorsfelde. Mut macht der 3:2-Sieg im Hinspiel.

Doch der ist lange her: Mitte der Hinrunde hatte Platendorf einen kleinen Lauf, holte binnen vier Wochen drei Siege – die einzigen in dieser Saison. 2015 gab’s dagegen noch keinen einzigen Punkt, und das trotz guter Leistungen. „An denen halten wir uns fest. Wir werden auch in Vorsfelde ordentlich Fußball spielen und uns nicht abschlachten lassen“, verspricht TuS-Coach Ralf Schmidt.

Doch der Trainer weiß: „Größer können die Unterschiede gar nicht sein. Beim SSV greift ein Rad ins andere. Vorsfelde strotzt vor Selbstbewusstsein, trifft das Tor und spielt Woche für Woche mit der gleichen Elf.“ Alles Dinge, die den TuS momentan nicht auszeichnen. „Aber so ist das halt, wenn man unten drin steht. Da kommt dann eins zum anderen“, so Schmidt.

Positiv ist aber, dass Enes Erciyas, Vitali Kast und Florian Gahrmann nach ihren Sperren am Sonntag wieder zur Verfügung stehen. Schmidt: „Sie werden in der Offensive ordentlich für Wirbel sorgen. Es ist ein Derby, wir werden uns ordentlich dagegenstemmen.“

tg

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