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Spielunterbrechung: Zuschauer bespuckten Assistenten

Fußball-Landesliga (GF und WOB) Spielunterbrechung: Zuschauer bespuckten Assistenten

Im Landesliga-Topspiel ging‘s für die Spieler des MTV Gifhorn und des SSV Vorsfelde einmal mehr als üblich in die Kabine - die späte Unterbrechung wegen des völlig unangebrachten Verhaltens einiger Zuschauer machte es nötig. Am Ende waren alle froh, dass die Partie (1:1) noch beendet werden konnte.

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Quelle: Britta Schulze

Es war eigentlich alles angerichtet für ein schönes Spiel: Das Wetter passte, die Kulisse ebenso. Vor Ort waren auch Ex-MTVer Marcel Bär (jetzt Carl Zeiss Jena) und Justin Eilers (ehemals VfL Wolfsburg II, noch Dynamo Dresden, künftig Werder Bremen), der mit Vorsfeldes Co-Trainer Marcel Reimann befreundet ist und sich mit Vater Thomas (Team-Berater beim Landesliga-Vierten BSC Acosta) die Partie anschaute.

Die wurde in der 88. Minute zur Überraschung aller von Referee Steffen Geismann unterbrochen. Dessen Assistent war von den Rängen bespuckt worden. Erst herrschte Konfusion, ob es überhaupt weitergeht, dann wurde die Partie nach dem Abzug der Chaoten beendet.„Es ist schade, dass so etwas passiert. Es verursacht Kosten, es verursacht Arbeit“, so SSV-Coach André Bischoff. „Wir wissen, dass die Vereinsarbeit nicht ganz einfach ist - Ordner, die sich Sonntag für Sonntag da hinstellen und noch bepöbelt werden. Von daher sind wir froh, dass wir das Spiel fortsetzen konnten.“ MTV-Trainer Uwe Erkenbrecher stellte klar: „Respektlosigkeiten haben in unserem Leben absolut nichts zu suchen.“

Klarheit im Titelrennen gab‘s durch das 1:1 nicht. Bischoff sieht den MTV im Vorteil, versprach aber: „Wir haben noch zwei Spiele, da werden wir alles reinlegen.“ Erkenbrecher sagte: „Am Schluss steigt der auf, der den einen Punkt mehr hat - nicht der Bessere, sondern der, der den einen Punkt mehr hat.“

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