Volltextsuche über das Angebot:

4 ° / -4 ° wolkig

Navigation:
Spelly zeigt es allen: Die Rötgesbüttelerin feiert in Rostock einen Premieren-Sieg

Die Stabhochspringerin sichert sich bei den U-20-Meisterschaften ihren ersten norddeutschen Titel Spelly zeigt es allen: Die Rötgesbüttelerin feiert in Rostock einen Premieren-Sieg

Rostock. Wie man mit einem herben sportlichen Rückschlag umgeht? Gwen Spelly hat es jetzt vorgemacht. Nachdem die Stabhochspringerin aus Rötgesbüttel nur knapp die U-18-EM verpasst hatte, holte sie sich jetzt bei den norddeutschen U-20-Meisterschaften in Rostock den Titel.

Voriger Artikel
Lenz und Klasen: Bitterer Zweitliga-Start
Nächster Artikel
MTV: 20 Treffer, aber kein zufriedener Trainer

Premieren-Sieg: Die Stabhochspringerin Gwen Spelly aus Rötgesbüttel sicherte sich bei den U-20-Meisterschaften in Rostock ihren ersten norddeutschen Titel.

Quelle: René Weiss

„Ich habe allen gezeigt, dass ich hoch springen kann“, freute sich Spelly, die für die LG Peiner Land startet. Obwohl die Konkurrentinnen bis zu zwei Jahre älter waren, bewies die Rötgesbüttelerin eindrucksvoll ihre Klasse.

In Rostock musste sie sich unter anderem mit der zweifachen deutschen Meisterin Stina Seidler (Werder Bremen) und der letztjährigen DM-Dritten Pia Nicole Kock (Kaltenkirchner TS) messen. „Gwen hat mal wieder einen perfekten Wettkampf abgeliefert“, schwärmte LG-Leiter Hartmut Hoefer. Während Spelly von 3,40 bis 3,60 Metern alle Höhen im ersten Versuch nahm, stiegen Kock und Seidler mühelos bei 3,60 m in den Wettbewerb ein.

Bei 3,70 m bekam Letztere dann aber Probleme. Nach einem Fehlversuch ließ Seidler gleich 3,80 m auflegen und übersprang diese Höhe auf Anhieb - ebenso wie Spelly. Kock benötigte zwei Anläufe, danach war für das Trio Endstation. Spelly sicherte sich ihren ersten norddeutschen Meistertitel, musste sich Platz eins aber mit Seidler teilen. Platz drei ging an Kock.

Das nächste Kräftemessen wirft schon seine Schatten voraus, am 29. Juli steht in Mönchengladbach die U-18-DM auf dem Programm. Dann trifft die Rötgesbüttelerin auch auf die Bremerin Kim-Michelle Schwenke und Dovile Scheutzow (Schweriner SC), die ihr zuletzt bei einem Quali-Wettkampf das EM-Ticket vor der Nase weggeschnappt hatten. Spelly angriffslustig: „Ich freue mich auf einen Dreikampf mit ihnen.“

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Sport in Gifhorn