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Später Sieg für Isenbüttel, Kartenflut in Platendorf

Bezirksliga Später Sieg für Isenbüttel, Kartenflut in Platendorf

Gifhorn. Drei Heimsiege und ein Kuriosum in der Fußball-Bezirksliga: Die TSG Mörse, der MTV Isenbüttel und der TuS Neudorf-Platendorf gewannen.

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Ein knapper und ein klarer Sieger: Isenbüttel (l. Bild, r.) und Platendorf (r. Bild, l.) gewannen.Fotos: Lea Rebuschat/Cagla Canidar

Quelle: Lea Rebuschat

TSG Mörse - VfL Wahrenholz 4:1 (0:1). Für Wahrenholz steht die schwarze Sieben - seit sieben Spieltagen gab es keinen Sieg mehr zu bejubeln. „Vor uns punkten alle. Das Erfolgserlebnis darf nicht zu spät kommen“, weiß Wahrenholz‘ Co-Trainer Benjamin Wrede, der an das Team appelliert: „Wir müssen alle noch enger zusammenrücken.“ Kurios war das Duell auch deshalb, weil der neue Vorletzte trotz 1:0-Pausenführung noch deutlich verlor. „Eigentlich haben wir die 90 Minuten dominiert. Aber erst in der zweiten Hälfte haben wir uns belohnt - dann ist der Knoten geplatzt“, freute sich TSG-Kapitän Marcel Poguntke über vier Tore in 17 Minuten.

TSG: Jakob - Hoffmann, M. Poguntke, Busboom, Bamberger (46. Krause) - Brinkmann, Haack, N. Poguntke, Hampel - Renelli (85. Zick), Marvin Ament (88. Michalski).

VfL: Herz - Müller, Kutz, Reitmeier, Fricke (64. Soika) - Camehl (46. Schön), Schöbel - Jfeily, Michel (84. Gipser), Saretzki - Koch.

Tore: 0:1 (23.) Saretzki (Foulelfmeter), 1:1 (69.) Marvin Ament, 2:1 (70.) Renelli, 3:1 (81.) Renelli, 4:1 (86.) Krause.

MTV Isenbüttel - SV Reislingen/Neuhaus 2:1 (0:0). Für den MTV war es das dritte Spiel binnen einer Woche. „Jeder ist über sein Limit hinausgegangen“, war Isenbüttels Coach Rouven Lütke stolz. An Adrian Jaesch, der früh mit muskulären Problemen raus musste, zeigte sich die hohe Belastung. Dafür übernahm Tahir Gökkus in der 90. Minute Verantwortung: Der Neuzugang versenkte beim Stand von 1:1 in Überzahl den entscheidenden Elfer, nachdem SVR-Verteidiger Torben Brechbühler angeblich MTV-Stürmer Florian Klapproth gefoult hatte. „Das war der größte Witz, den ich je gesehen habe“, ärgerte sich Gäste-Trainer José Salguero über den kuriosen Elferpfiff, der Reislingens Serie von fünf Siegen in Folge beendete. „Aber davon ab: Die Leistung war nicht so, wie wir uns das vorgestellt hatten“, gab Salguero zu.

MTV: Strübing - T. Gökkus, Schröder, Meinecke, Rendchen-Huneke - Hajdaraj (77. Seeck), Jaesch (25. Springer), Linde, Knoblich - Gernsheimer, Klapproth (90.+2 Lauenroth).

SVR: Eichenberg - Löwner, Brechbühler, Vietzke, Skrodsky - Ballschuh - Krassow, Schöbel, Herl, Karatas (46. Moser) - Maushake (64. Friedrich).

Tore: 1:0 (57.) Gernsheimer, 1:1 (76.) Friedrich, 2:1 (90.) T. Gökkus (Foulelfmeter).

Gelb-Rot: Skrodsky (Reislingen/72.).

TuS Neudorf-Platendorf - FSV Adenbüttel/Rethen 2:0 (1:0). Referee Sebastian Rühmann zückte satte elf Karten - drei Adenbütteler flogen vom Platz. „Er hat bei jedem Foul direkt Gelb gezeigt und sehr kleinlich gepfiffen. Bei der Linie wäre ich früher in U-Haft gekommen“, bewies Ralf Schmidt Humor. Der TuS-Coach hatte gut lachen, sein Team überzeugte mit einem Powerplay - auch, als noch 22 Mann auf dem Platz waren. „Ich will nicht sagen, dass wir uns in einen Rausch gespielt haben. Aber das war schon überragend“, so Schmidt, der von FSV-Trainer Marvin Homann eine ähnliche Einschätzung übermittelt bekam. Schmidt: „Das Ergebnis hatte mit den Platzverweisen nicht viel zu tun. Wir hätten manche Situation in Überzahl besser ausspielen müssen, trotzdem sind wir froh, den Big-Point gelandet zu haben.“

TuS: Jacob - Hoffmann, Gülabi, Lippke (80. Lütke), Tairi (69. Altmis) - Kwasjuk, Gökkus - Erciyas, Kast, Jansen - Sening (88. Tomuschat).

FSV: Freitag - Gottschlich (46. Ellmerich), Jagodzinski, Heuer, Heuser - Bruns, Lippe - Ganski, Müller, Schade - Zimmermann (71. Sendzik).

Tore: 1:0 (33.) Sening, 2:0 (90.+2) Jansen.

Rot: Lippe (FSV/45.+2).

Gelb-Rot: Müller (FSV/56.), Bruns (FSV/90.+2).msc

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