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Silva stoppt den starken Breitbarth

Judo-WM Silva stoppt den starken Breitbarth

Der Favorit wankte, aber er fiel nicht: André Breitbarth hat dem Weltranglisten-Ersten Rafael Silva bei der Judo-WM im russischen Tscheljabinsk alles abverlangt, doch am Ende verließ der Brasilianer gegen das Leiferder Schwergewicht die Matte als Sieger. „Ich habe gefühlt alles gegeben“, so Breitbarth, der die Titelkämpfe damit als 17. abschloss.

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Viel fehlte nicht: Der Leiferder André Breitbarth (r.) verlangte dem brasilianischen Weltranglisten-Ersten Rafael Silva alles ab, musste sich aber mit zwei Shidos geschlagen geben.

Quelle: DJB

Bevor das Duell mit der Nummer 1 der Welt anstand, hatte Breitbarth Mukhamadmuro Abdurakhmonov aus Tadschikistan vor der Brust. In der vom Griffkampf dominierten Begegnung lief Abdurakhmonov mehrfach von der Matte, wurde vorzeitig mit Hansoku-make (Disqualifikation) bestraft. „Den Kampf hätte ich selbst vorzeitig beenden können“, so Breitbarth.

Gegen Silva, Vize-Weltmeister von Rio de Janeiro 2013, lieferte der 24-jährige Polizeikommissar-Anwärter einen starken Kampf, musste sich am Ende aber mit zwei Shido-Bestrafungen geschlagen geben. „Gegen den Brasilianer habe ich mir meines Erachtens nach keine großen Vorwürfe zu machen“, sagt Breitbarth und fügt hinzu: „Natürlich gab es auch hier Kleinigkeiten, die man hätte besser machen können, aber die richtige Analyse folgt dann in den nächsten Tagen.“

Im Hinblick auf das große Ziel, Olympia 2016 in Rio de Janeiro, bleibt der Leiferder gelassen: „Ein vorderer Platz wäre natürlich gut für die Punkte in der Weltrangliste gewesen, aber bis dahin habe ich noch viel Zeit.“

Im gestrigen Teamwettbewerb, der die Weltmeisterschaften in Russland abschloss, gehörte Breitbarth zwar zum deutschen Team, kam aber nicht zum Einsatz. Gegen Kasachstan gewann Deutschland dann im kleinen Finale mit einem 5:0 die Bronzemedaille.

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