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Schon wieder! Ein Fehlurteil beendet Biers WM-Traum

Amateurboxen: U-19-WM Schon wieder! Ein Fehlurteil beendet Biers WM-Traum

 St. Petersburg scheint kein gutes Pflaster für Nick Bier zu sein. Das Top-Boxtalent des BC Gifhorn wurde in der russischen Metropole bereits zum zweiten Mal jäh und äußerst umstritten aus seinen WM-Träumen gerissen. Im Vorjahr war‘s in der U 17, diesmal in der U 19.

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Bitter: Der WM-Traum von Gifhorns Nick Bier platzte jäh.

Quelle: Cagla Canidar

St. Petersburg. 2015 hatte Bier im Viertelfinale gegen den Aserbaidschaner Orkhan Osanov verloren, BCG-Chef Werner Kasimir im Anschluss von einem „krassen Fehlurteil“ gesprochen.

Jetzt, ein Jahr später, ergab sich für den Leichtgewichtler in St. Petersburg „das gleiche Bild“, ärgerte sich Trainer Vitali Boot. Sein Schützling hatte im Zweitrunden-Duell mit Ankush Dahiya (Indien) den ersten Durchgang gewonnen, „in der zweiten war‘s eher eine Schubserei“, erklärte Boot. „Mit Hängen und Würgen kann man die Runde dem Inder zuschreiben.“

Der letzte Abschnitt ging aber wieder an den Gifhorner, der Dahiya gleich zweimal mit seiner Spezialität, dem Leberhaken, erwischte. Nach dem Schlussgong „war mir klar, dass Nick der Sieger sein muss“, sagte der BCG-Coach. „Man hat gemerkt, dass der Inder unzufrieden war.“ Das änderte sich bei der Verkündigung des Urteils - die Punktrichter sahen Dahiya mit 3:2 vorn. Boot: „Enttäuschend!“ Der DBV nannte den Ausgang auf seiner Homepage zumindest „umstritten“.

nik

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