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Schmerzhafter Glücksmoment

Judo: Breitbarth Schmerzhafter Glücksmoment

Eine Schrecksekunde in vier Bildern… Als André Breitbarth Fotos seines verlorenen Bronze-Kampfes beim Grand Prix in Qingdao (China) sah, wusste das Judo-Schwergewicht aus Leiferde, dass er „froh sein kann, dass ich mich nicht schwer verletzt habe“. Denn so kann der EM-Dritte sich auf ein echtes Highlight zum Jahresende freuen: Sein Europacup-Debüt für den TSV Abensberg.

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Autsch! Meyer bekommt Breitbarth (r.) zu fassen, wirft ihn zu Boden.

Quelle: IJF

Die Schrecksekunde: Breitbarth auf Kurs, dann bekommt ihn der Niederländer Roy Meyer zu fassen. Der klemmt das rechte Bein des Leiferders ein, reißt ihn zu Boden. Da Breitbarth seinen Fuß nicht lösen kann, wird das Bein überdehnt. Er schreit auf, klopft den Kampf sofort ab. „Der erste Schmerz war schlimm“, sagt der Hüne, der nach seiner Rückkehr sofort am Olympiastützpunkt in Hannover von den Medizinern untersucht wurde.

Ein MRT wurde gemacht, das Ergebnis gab‘s sofort: „Es hat ‚nur‘ der Meniskus etwas abbekommen“, atmete der deutsche Meister auf. So war‘s im Nachhinein doch ein schmerzhafter Glücksmoment für Breitbarth in China. „Ich hätte gern eine Medaille mitgebracht, aber jetzt bin ich wie gesagt froh, dass ich mich nicht schwer verletzt habe.“

Schließlich steht für Breitbarth, mit dem Bundestrainer Detlev Ultsch in China zufrieden war, ab dem 18. Dezember mit dem TSV Abensberg eine Premiere an. Der Leiferder gibt sein Debüt für seinen neuen Bundesliga-Klub - und zwar beim Europa-Cup im russischen Samara: „Das ist die Champions League für Judo-Teams. Ich freue mich drauf!“

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