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SVG: Oft totgesagt, immer noch da

Frauenfußball (Rückblick) SVG: Oft totgesagt, immer noch da

Ihre Ziele haben Gifhorns Landesliga-Fußballerinnen erreicht - eine Saison wie die gerade beendete möchte Mark Winkelmann trotzdem nicht noch einmal erleben. Schuld daran ist die chronische Personalnot. Der SVG-Coach: „Von manchem wurden wir ja sogar schon totgesagt…“

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Tolles Ende einer schwierigen Saison: Die personell arg gebeutelte SVG (r.) schlug Barmke zum Abschluss mit 5:1.

Quelle: Photowerk (sp)

Des Öfteren wurde er von gegnerischen Trainern mit dem Gerücht konfrontiert, seine Elf würde abgemeldet. „Doch da ist nichts dran“, sagt Winkelmann. „Wir laufen in der nächsten Saison in der Landesliga auf!“

Klar ist aber: Es muss sich etwas ändern. „Und das wird auch passieren“, so Gifhorns Übungsleiter. „Mit Rückkehrerin Tatjana Polze und ein, zwei Neuen haben wir einen 16er Kader.“ Davon konnte er in der abgelaufenen Spielzeit nur träumen. Einmal trat sein Team gar nicht an, meist war es nur zu elft. Trotzdem wurden die Vorgaben erfüllt. Winkelmann: „Wir haben uns nach dem Abstieg mit Platz sieben stabilisiert und die jungen Spielerinnen integriert.“

Dabei erwischten die Gifhornerinnen, von denen viele im Vorjahr noch bei den B-Juniorinnen gekickt hatten, einen Katastrophen-Start. Die ersten vier Partien gingen verloren. „Umso wichtiger war die Serie von fünf Siegen, die wir dann gestartet haben“, sagt der SVG-Coach.

Gegen Spitzenteams wie den BSC Acosta oder die SVG Göttingen taten sich die Talente „natürlich schwer“, so Winkelmann. „Aber mit den meisten anderen Mannschaften konnten sie locker mithalten.“ Wie beim 5:1 im letzten Saisonspiel gegen den Dritten TSV Barmke. Gifhorns Trainer stolz: „Die Mädels wurden ins kalte Wasser geworfen und haben bewiesen, dass sie in dieser Liga bestehen können.“

Nach der Barmke-Partie saß man noch zusammen, sprach über die Zukunft und ließ die abgelaufene Saison Revue passieren. Winkelmann: „Wir wussten alle, dass es personell schwierig wird. Aber so schwierig…“

nik

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