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SVG: Erst Gewinner formt Siegertypen

Fußball-Bezirksliga SVG: Erst Gewinner formt Siegertypen

Gifhorn. Dennis Leifert ist seit einer gefühlten Ewigkeit bei der SV Gifhorn. „Aber so etwas wie in dieser Hinrunde“, fasst sich der Betreuer des Fußball-Bezirksligisten an den Kopf, „habe ich noch nie erlebt.“ Umso überraschender, dass das Abstiegsgespenst von Tino Gewinner, dem vierten (!) SVG-Trainer der Saison, doch noch verjagt wurde.

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Der vorletzte Schritt zum Klassenerhalt: Die SV Gifhorn bejubelt beim direkten Konkurrenten VfR Eintracht Nord (r.) einen 2:0-Sieg, macht kurz darauf den Klassenerhalt perfekt.

Quelle: Boris Baschin

Ohne die Langzeitverletzten Timo Vaz, Wayne Rudt und Smajl Krasniqi deutete sich die Talfahrt früh an: Als Konsequenz aus vier Pleiten zum Auftakt nahm Coach Arne Hoffart Mitte September seinen Hut. Interimsweise stellte sich das Duo Hartmut Gust/Andreas Krenz der Aufgabe und holte mit dem 2:1 beim MTV Gamsen prompt die ersten Zähler - der Sieg war allerdings nur ein kurzer Stopp im freien Fall, wie sich herausstellte: Es folgten Horror-Ergebnisse wie ein 0:8 bei Lupo/Martini II oder ein 1:6 beim VfB Fallersleben. Das 0:10 gegen den TuS Neudorf-Platendorf - der Tiefpunkt. Schlechter geht‘s fast nicht. Oder wie Leifert sagt: „Die Hinrunde war ein Worst-Case-Szenario.“

Zur Rückserie kam Gewinner als Spielertrainer und brachte Stefan Schulz vom Landesligisten MTV Gifhorn als Stabilisator für das Mittelfeld gleich mit. Mit beiden lief es sofort besser, Gewinner holte mit der SVG einen Sechs-Punkte-Rückstand aufs rettende Ufer auf. Und nach dem 2:0-Sieg im direkten Duell beim VfR Eintracht Nord Wolfsburg am drittletzten Spieltag wurde der Klassenerhalt dann eine Woche später mit einem 4:0 gegen die TSG Mörse fix gemacht. Leifert: „Wenn man bedenkt, dass Holzland in der Parallelstaffel mit neun Punkten mehr als wir trotzdem abgestiegen ist, ist der Klassenerhalt sicherlich irgendwo glücklich, aufgrund der starken Rückserie aber auch verdient.“

von Pascal Mäkelburg

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