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SSV Didderse verzichtet auf Kreisliga-Startrecht

Fußball-Kreisliga SSV Didderse verzichtet auf Kreisliga-Startrecht

Diese Entscheidung ist den Verantwortlichen des SSV Didderse wahrlich nicht leicht gefallen: Der Bezirksliga-Absteiger verzichtet auf das Startrecht in der Fußball-Kreisliga Gifhorn! „Wir wagen einen Neustart in der 3. Kreisklasse“, sagt Didderses Vorsitzender Peter Groepler.

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Nur einer bleibt: Nils Langhorst (l.) ist der einzige Spieler aus dem aktuellen Kader des SSV Didderse, der den Neustart in der 3. Kreisklasse auf jeden Fall mitmacht.

Quelle: Sebastian Preuß

Der SSV-Vorstand und Vertreter des Fußball-Förderkreises saßen zusammen, berieten über die sportliche Zukunft.

„Es herrschte eine Stimmung wie auf einer Beerdigung“, verrät Groepler. „Letztlich sind wir aber weitestgehend einvernehmlich zu dem Entschluss gekommen, nicht für die Kreisliga zu melden. Wir haben einfach keine schlagkräftige Truppe für diese Liga beisammen.“

Aus dem aktuellen Kader, der die gerade abgelaufene Bezirksliga-Saison als Letzter abgeschlossen hat, bleibt nur Nils Langhorst, „eventuell noch ein weiterer Spieler“, erklärt der SSV-Chef. Dennoch ist er mit Blick auf den Neuanfang in der 3. Kreisklasse optimistisch: „Wir wollen Didderser, die zuletzt bei anderen Vereinen gespielt haben, zurückholen, und wieder vermehrt auf die eigene Jugend setzen.“ 16 Zusagen für die kommende Saison gebe es bereits, das Traineramt soll ein alter Bekannter übernehmen: Marcos Barros. „Wir sind froh, dass er das machen will. Unter ihm hatten wir damals große Erfolge“, so Groepler.

Didderses Verzicht dürfte auch Folgen für den Abstiegskampf in der Kreisliga haben: Statt fünf müssen nun wohl maximal vier Teams runter. Der FC Germania Parsau, der VfL Wahrenholz II und der VfL Rötgesbüttel stehen als Absteiger fest, gefährdet sind zwei Spieltage vor Saisonende noch der SV Sprakensehl (38 Punkte), die SV Leiferde (35), der HSV Hankensbüttel (34) und der SV Jembke (32).

nik

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