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Rückblick: Späte Erleichterung bei Hillerse

Fußball-Landesliga Rückblick: Späte Erleichterung bei Hillerse

Chance um Chance vertan, dann sogar sportlich abgestiegen – doch am Ende kann Hillerse durchpusten. Und zwar kräftig. Der Fußball-Landesligist war schon weg vom Fenster, erst dadurch, dass der SV Wilhelmshaven keine Oberliga-Lizenz bekommt, klappte es für den TSV mit dem Klassenerhalt.

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Aufatmen: Die Hillerser haben‘s am Ende doch geschafft.

Quelle: Cagla Canidar

Ein Grund zum Feiern ist das nicht, es herrscht eher Erleichterung. Denn gerade aufgrund der jüngsten Leistungen war der 13. Platz durchaus verdient. Das 2:3 zum Abschluss beim MTV Wolfenbüttel war der Gipfel, die Gastgeber bettelten um den Ausgleich, der für den TSV den sportlichen Ligaverbleib bedeutet hätte, aber Hillerse zeigte sich zu unfähig.

Eine Saison in ruhigeren Gefilden war da schon lange verspielt. Zugegeben: Das Startprogramm der Halbserien hätte einfacher sein können, nach Pleiten gegen die Topteams stand der TSV gleich unter Druck. Zudem wurden zu viele Zähler hergeschenkt.

„Eigentlich hätten wir nicht da unten stehen dürfen“, weiß Pahl. Wie hoch sein Team veranlagt ist, hat es immer mal wieder gezeigt. Selten über 90 Minuten, selten gegen Teams von unten. „Wir haben zu viele Punkte liegengelassen“, so der Trainer.

Trotzdem schien Anfang Mai alles klar, aber durch unnötige Punktverluste gegen Petershütte (1:1 inklusive der schweren Verletzung von Stefan Kaufmann), Kästorf (0:3) und in Wolfenbüttel stand Hillerse auf einem Abstiegsplatz.

Doch nun bleibt der TSV drin, die Wilhelmshavener haben am Montag laut Berater Peter Schöne den NFV offiziell informiert, dass sie auf den Einspruch gegen die Lizenzverweigerung verzichten. Pahls Lehren: „Wir brauchen mehr Kontinuität, jeder muss in jedem Spiel 100 Prozent geben.“ Und: „Jeder muss sich hinterfragen, vom Trainer bis zur Nummer 20.“

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