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Riesenjubel über „einmalige Saison“

Basketball: SVG-Frauen Riesenjubel über „einmalige Saison“

Viel eindrucksvoller ging es nicht: Nach dem freiwilligen Abstieg in die Bezirksoberliga legten die Basketballerinnen der SV Gifhorn eine bärenstarke Saison hin und feierten nach 15 Siegen und nur einer Niederlage die Meisterschaft.

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16 Spiele, 15 Siege, nur eine Niederlage: Klar, dass bei den Basketballerinnen der SV Gifhorn und ihrem Coach Miroslav Großmann nach der tollen Meistersaison ein Riesenjubel herrschte.

Quelle: Cagla Canidar

„Die Mannschaft kann stolz auf sich sein“, lobte Miroslav Großmann. Der neue Coach war schon vor der Saison guter Dinge gewesen: „Das Potenzial ist da, um wieder in die Oberliga aufzusteigen - aber dafür muss alles funktionieren.“ Zu Beginn war das noch nicht ganz der Fall. „Ich habe ja ein etwas anderes System spielen lassen, da mussten die Mädels erst reinkommen“, so der Trainer. Doch auch dank des Neuzugangs Margot Julie Véniel wurde die SVG immer besser und reihte Sieg an Sieg.

Besonders gefreut hat den Coach der Erfolg in Fümmelse. Spartenleiter Maik Czubera hatte gewarnt, dass es schon aufgrund der Halle schwer wird, und wie im Hinspiel gab‘s harte Gegenwehr. „Da zu gewinnen, war schon was“, freute sich Großmann. Was ihn störte, war die einzige Pleite (60:65 in Halchter). „Das ist mir wirklich ein Dorn im Auge, das hätte nicht sein müssen“, so Großmann. Der Titel wurde trotzdem im vorletzten Spiel perfekt gemacht. Der Coach wollte die Lorbeeren gar nicht beanspruchen, sondern hob die Leistung seines Teams hervor: „Die Mädels haben sich den Hintern aufgerissen.“

Die müssen sich jetzt entscheiden, ob sie das Aufstiegsrecht wahrnehmen. „Es wäre schade, wenn sie nicht aufsteigen wollen“, sagt der Coach, der in der Oberliga weitermachen würde. So oder so bleibt die Erinnerung an eine tolle Saison. „Das war wahrscheinlich eine einmalige Sache“, so Großmann. „Daran wird man sich noch in 20 Jahren erinnern.“

sch

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