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RSC: „Leverkusen-Syndrom“?

Snooker-Oberliga RSC: „Leverkusen-Syndrom“?

Alle Jahre wieder - das ist nicht nur der Titel eines Weihnachts-Evergreens, sondern auch das Motto des Snooker-Oberligisten RSC Gifhorn. Vor jeder neuen Saison träumen die Queue-Künstler von der Zweitliga-Rückkehr. Bislang vergeblich.

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Alle Jahre wieder: Jan Müller und der RSC Gifhorn peilen seit dem Abstieg 2007 die Rückkehr in die 2. Bundesliga an.

Quelle: Christoph Wolter

2007 stiegen die Gifhorner aus der 2. Liga ab, seither schreiben sie sich in schöner Regelmäßigkeit den Wiederaufstieg auf die Fahnen. „Es scheint fast so, als hätten wir das Bayer-Leverkusen-Syndrom“, sagt RSC-Pressewart Erik Priebe in Anspielung auf den Fußball-Bundesligisten, der bisher ohne Erfolg dem Gewinn der deutschen Meisterschaft hinterherhastet.

Dabei sind die Gifhorner keinesfalls titellos, 2011 und 2013 schlossen sie die Oberliga-Spielzeit jeweils auf Platz eins ab. Das Problem: Das allein reicht nicht zur Zweitliga-Rückkehr, man muss auch die anschließende Aufstiegsrelegation überstehen. Spätestens dort war für die RSC-Asse bislang aber stets Endstation. „Irgendetwas ist immer dazwischengekommen“, so Priebe. Richtig bitter war‘s 2011: Da verlor Gifhorns Jan Müller das Entscheidungs-Frame um den Einzug ins Aufstiegsfinale.

Müller gehört auch heute noch zu den Leistungsträgern, Bülent Irmak dagegen seit Anfang dieses Jahres nicht mehr - das RSC-Urgestein ist zur PBSG Wolfsburg gewechselt. „Er will sich mehr dem Poolbillard widmen“, sagt Priebe. Ohne Irmak traf Gifhorn am Sonntag auf Verfolger 1. DSC Hannover II - und musste durch eine 3:5-Niederlage die Tabellenführung abgeben. Die Siege von Müller (2) und Jonas Sprengel waren für die Gastgeber nicht genug.

Den großen Traum hat der RSC aber noch nicht abgeschrieben. Priebe: „Das Potenzial dafür ist auf jeden Fall da.“ Doch wenn‘s erneut schiefgeht, starten die Gifhorner sicher weitere Anläufe. Alle Jahre wieder.

nik

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