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Punkte, Trainer-Lob und Sieg-Premieren

Judo Punkte, Trainer-Lob und Sieg-Premieren

Mit Bronze kehrte André Breitbarth am Montag vom Judo-Grand-Slam in Abu Dhabi heim. Wenn auch nicht so greifbar, aber noch bedeutender als die Medaille: Mit dem dritten Platz sammelte der Leiferder Schwergewichtler 200 kostbare Ranglisten-Punkte, die ihn mit Blick auf die Olympia-Qualifikation in eine gute Ausgangsposition katapultieren.

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Sieg-Premiere und wichtige Quali-Punkte: Der Leiferder André Breitbarth (r.) bezwang erstmals den Tunesier Faicel Jaballah und liegt im nationalen Olympia-Ranking jetzt vor Sven Heinle.

Quelle: dpa

Keine Frage, der Weg nach Rio 2016 ist noch lang. Das weiß auch Breitbarth. Aber: „Diese Zähler sind natürlich wichtig“, sagt der 25-Jährige. Vor allem, weil sein nationaler Widersacher, der Fellbacher Sven Heinle, aufgrund des Erstrunden-Aus in den Emiraten komplett leer ausging. Dadurch machte der Leiferder aus einem 28-Zähler-Rückstand einen ordentlichen Vorsprung.

Doch das tolle Abschneiden im Scheichtum tut nicht nur dem Punktekonto gut, sondern auch dem Selbstbewusstsein. Zumal Breitbarth im Turnierverlauf gegen gleich zwei Gegner Sieg-Premieren feierte: Magomed Nazhmudinov (Russland) und Faicel Jaballah (Tunesien). „Gegen den Russen hatte ich seit der U 17 immer verloren“, so der 25-Jährige. Und für seine Leistung gegen den Weltranglisten-Zweiten Jaballah heimste er ein dickes Lob von Bundestrainer Detlef Ultsch ein. Breitbarth: „Er hat gesagt, dass er da einen ganz anderen Kämpfer als sonst gesehen hat und dass ich das sehr gut gemacht habe.“

Doch auf derlei Lorbeeren will er sich nicht ausruhen. „Zufriedenheit ist Stillstand“, so Breitbarth schmunzelnd. Und den kann er sich mit Blick auf Rio nicht erlauben.

nik

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