Volltextsuche über das Angebot:

2 ° / -8 ° wolkig

Navigation:
Platendorfer Party, Hillerse abgestiegen

Fußball-Landesliga Platendorfer Party, Hillerse abgestiegen

Party beim TuS Neudorf-Platendorf, Katerstimmung beim TSV Hillerse: Während der TuS dank des 7:1 gegen Calberlah am letzten Spieltag noch den Sprung auf einen Nichtabstiegsplatz und so den Klassenerhalt in der Fußball-Landesliga bejubeln durfte, muss Hillerse nach dem 2:3 beim MTV Wolfenbüttel runter - ein Stimmungs-Überblick.

Voriger Artikel
7:1! Platendorf ballert sich zum Klassenerhalt
Nächster Artikel
8:1! Aber viele enge Spiele

Pure Erleichterung: Der TuS Neudorf-Platendorf feierte mit einem 7:1 gegen Calberlah und dank Schützenhilfe den Klassenerhalt - nach Spielschluss knallten die Sektkorken.

Quelle: Photowerk (mf)

Jubeltrauben auf dem Platz, ein Feuerwerk am Himmel. Platendorf musste keine Sekunde auf die Party zum Klassenerhalt warten, Kontakte gab‘s quasi auf alle Plätze, auch der AZ/WAZ-Sportbuzzer hatte in einem Liveticker aus der Landesliga berichtet - und nicht nur einmal hieß es: „Schützenhilfe kommt!“ Ralf Schmidt musste dennoch innehalten. „Dass es so toll ausgeht, damit konnte keiner rechnen“, so der TuS-Coach nach dem Sprung auf Platz zehn strahlend. Zum ersten Mal seit dem 10. Spieltag, seit dem 6. Oktober 2013, steht Platendorf wieder auf einem Nichtabstiegsplatz - eine Punktlandung. „In den letzten drei Spielen war das eine phänomenale Teamleistung. Jeder hat für jeden gekämpft. Da haben sich die Jungs diesen Klassenerhalt auch verdient“, lobte Schmidt angesichts der Serie von drei Siegen bei 14:4 Toren. Dazu trug auch Tim Laffert bei: „Das war ein toller Abschluss für mich. Ich wollte nicht mit dem Abstieg gehen.“ Mit seinem neuen Klub BSV Ölper gibt‘s in der kommenden Saison ein Wiedersehen.

Party in Platendorf, hängende Köpfe in Wolfenbüttel, wo der TSV die Riesenchance auf den Klassenerhalt selbst vergeigt hat. Die zwei Anschlusstore fielen einfach zu spät, dabei hätte ein Remis zum Ligaverbleib gereicht. Die Spieler sanken auf den Rasen, Coach Heiner Pahl ging zu jedem einzelnen, sprach tröstende Worte. Aber der Hillerser Trainer sagte auch: „Ich war der Einzige, der seit sechs Wochen vor diesem Szenario gewarnt hat und gewusst hatte, dass es ganz eng werden würde. Jetzt war es ganz schwer, den Hebel wieder umzulegen.“

hot/tg

Voriger Artikel
Nächster Artikel