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Platendorf siegt knapp, Fallersleben steigt ab

Fußball-Landesliga Platendorf siegt knapp, Fallersleben steigt ab

Der TuS Neudorf-Platendorf gewann gegen den VfB Fallersleben mit 2:0 (0:0) - zufrieden waren die Grün-Weißen nach dem Kellerduell jedoch nicht wirklich. Ganz anders die Gäste: Trotz der Tatsache, dass der VfB auch rechnerisch als erster Absteiger aus der Fußball-Landesliga feststeht, fand Trainer Lars Ebeling positive Worte.

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Alles konnte er nicht halten: Fallerslebens Keeper Carsten Wojtaszek (l.) kassiert hier das 0:1 durch Eduard Litau.

Quelle: Sebastian Preuß

Aber eins nach dem anderen: Platendorf war wie zu erwarten von Anfang an die klar spielbestimmende Mannschaft und erarbeitete sich schon in den ersten Minuten eine Chance nach der anderen. Ein Tor gelang den Hausherren hingegen lange nicht. „Die absolute Konsequenz hat einfach gefehlt“, bemängelt TuS-Coach Ralf Schmidt.

Und so mussten sich die Platendorfer sogar noch bei ihrem Keeper Marcel Wiswedel bedanken, der gegen seinen Ex-Verein in der 45. Minute einen abgefälschten Freistoß über die Latte lenkte. „Den hat er phänomenal pariert“, lobte Schmidt.

Es sollte die einzige Chance der Gäste bleiben, der TuS hatte hingegen auch in Halbzeit zwei genügend Möglichkeiten auf einen hohen Sieg. Bis auf Eduard Litau und Florian Gahrmann traf jedoch niemand. „Und das darf einfach nicht passieren“, kritisierte Schmidt. „In so einem Spiel musst du einen hohen Sieg herausschießen.“ Ebeling zeigte sich hingegen zufrieden, „zumindest was das Ergebnis angeht. Ohne unseren Keeper Carsten Wojtaszek wären wir auch hier untergegangen.“

TuS: Wiswedel - Gülabi, Meyer, Hoffmann, Rauhs - Samkowez - Schuster, Kast - Klasen - Gahrmann, Litau.
VfB: Wojtaszek - Pankau, Rau, Herden, Wenke - Rossi - Müller (66. Hormann), Belfort, Blauth - Augustyniak, Görge.
Tore: 1:0 (67.) Litau, 2:0 (90.) Gahrmann.

tg

„Das war ja so geplant“

0:2 (0:0) hieß es am Ende für den VfB Fallersleben im Derby beim TuS Neudorf-Platendorf – der Abstieg aus der Fußball-Landesliga ist somit nicht mehr abzuwenden. Doch anstatt Trübsal zu blasen, ließ VfB-Coach Lars Ebeling verlauten: „Wir sehen das positiv. Das war ja alles so geplant.“

Die Niederlage an sich zwar nicht, doch das spielt letztendlich keine Rolle. Denn: „Wir wollen die Saison nur vernünftig zu Ende spielen, um den sportlichen Gang in die Bezirksliga antreten zu dürfen“, so Ebeling. Dazu müssen die Blau-Weißen noch eine Partie bestreiten, die anderen beiden Spiele könnte der VfB sogar abschenken. „Aber das werden wir nicht tun. Wir wollen uns ordentlich aus der Liga verabschieden und einen Neustart versuchen“, so Ebeling.

Damit das klappt, müssen die Hoffmannstädter jedoch noch ein wenig an ihrem Kader feilen. „Aber das tun wir bereits“, verrät der Coach. „Es kommen jede Woche Spieler zu uns, mit denen wir uns unterhalten. Quantitativ sind wir schon gut aufgestellt, nur qualitativ könnte es noch ein wenig besser werden.“

tg

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