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Pieper: In seiner neuen Welt fühlt er sich wohl

Leichathletik Pieper: In seiner neuen Welt fühlt er sich wohl

Willkommen in der neuen Stabhochsprung-Welt von Robin Pieper! Der 19-jährige Meinerser wechselte Ende 2014 zum Leichtathletik-Topklub TSV Bayer 04 nach Leverkusen. Dort ist er längst angekommen. „Dabei hatte ich am Anfang noch Angst, bei so einem großen Verein vielleicht unterzugehen“, verrät Pieper.

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Robin Pieper: „Es ist toll, Leute aus der Weltklasse zu treffen“

Quelle: Cagla Canidar

Angst, die für „das Dorfkind“ (O-Ton Pieper) unbegründet war: „Ich wurde superfreundlich aufgenommen“, sagt das Talent, das mit Teamkollege Tim Jaeger von der gemeinsamen WG zum Trainingsgelände zwei Minuten Fußweg hat: „Die Bedingungen sind sensationell. Hier gibt es Stäbe ohne Ende.“ Und: Christine Adams, die Pieper bereits als Bundestrainerin kennengelernt hatte, coacht ihn nun auch bei Bayer.

Viel Zeit zur Akklimatisierung benötigte er auch an der Sporthochschule Köln nicht. „Sogar Gymnastik und Tanz machen Spaß - mit den anderen Legasthenikern zusammen…“, so der 19-Jährige schmunzelnd.

Angekommen ist er, Bayer sieht ihn auf einem guten Weg, sich in den nächsten Jahren in der nationalen Spitze zu etablieren. Druck spürt Pieper aber nicht: „Mein erstes Jahr im Männer-Bereich ist auch zum Reinkommen da.“ Beim Season-Opening war er stark drauf, wurde mit 5 Metern Siebter - in einem Feld mit Rafael Holzdeppe, dem Weltmeister von 2013. „Wir sind nicht in einem Wettkampf gesprungen, wurden aber zusammen gewertet“, so der Meinerser, der sagt: „Es ist immer toll, Leute aus der Weltklasse zu treffen.“

Mit seiner Höhe war er sehr zufrieden: „Ein Top-Start für mich“, sagt Pieper, der sich dann einen Patellasehnen-Anriss zuzog, noch knapp drei Wochen pausieren muss. Deshalb fokussiert er sich jetzt auf die Sommersaison: „Ich will die 5,30 Meter für den B-Kader packen.“ In seiner neuen Stabhochsprung-Welt soll‘s schließlich noch höher hinausgehen…

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