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Osloß: Erfolgsrezept heißt Mut

Fußball – 1. Kreisklasse GF 1 Osloß: Erfolgsrezept heißt Mut

Rühen/Osloß. Topspiel in der 1. Fußball-Kreisklasse Gifhorn 1: Dass der zweitplatzierte SV Rühen daran beteiligt ist, verwundert nicht. Schließlich sind die Blau-Weißen amtierender Vizemeister. Die Überraschung ist eher, dass der SV Osloß am Sonntag (14.30 Uhr) als Tabellendritter anreist.

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Bittet zum Spitzenspiel: Rühen (M. Conner Drechsler) will endlich mal „eine bessere Mannschaft schlagen“.

Quelle: Sebastian Preuß

Doch die Gäste überzeugen nach einem Maxi-Umbruch mit Maxi-Leistungen.

Der SVO verpasste sich vor der Saison ein neues Trainer-Duo, zudem gab‘s 15 Zugänge. „Nach meiner Verpflichtung hatte ich nur einen Monat Zeit, eine Mannschaft zu formen“, sagt Coach Pascal Kahlert - und fügt schmunzelnd hinzu: „Ich hatte also eigentlich keinen Urlaub.“ Er und sein Trainerkollege Rene Riethus kamen vom SV Bokensdorf II, brachten insgesamt neun Spieler mit.

„Nach dem Sprung aus der 3. Kreisklasse haben einige einen gewaltigen Schub bekommen“, sagt Kahlert nicht zuletzt über Nico Ahrens (9 Treffer) und Dennis Bauer (6), die zusammen mit Christian Wendt (8) eine torgefährliche Offensive bilden. Unterstützt wird sie künftig vom derzeit noch angeschlagenen Darius Delau, der mit sofortiger Wirkung vom TSV Hehlingen zurückkehrt. „Wir spielen mutig nach vorn, egal, wie der Gegner heißt“, erläutert Kahlert das Erfolgsrezept. „Das gilt also auch für das Spiel in Rühen.“

Dass die mit dem Saisonziel Klassenerhalt gestarteten Osloßer so weit oben stehen, „damit hätte ich auch nicht gerechnet“, räumt Sören Henke ein. Rühens Coach macht den SVO-Erfolg vor allem an einer Sache fest: „Euphorie. Man muss aber immer betrachten, gegen wen man bislang gespielt hat. Wir zum Beispiel haben gegen Teams von unten gewonnen. Jetzt wird‘s Zeit, mal eine bessere Mannschaft zu schlagen.“

In solchen Duellen gab‘s für Rühen in dieser Saison bisher nur Remis. Doch Kahlert glaubt nicht, dass es diesmal zu einer Punkteteilung kommt. Denn, so der Gäste-Trainer mit Blick auf die eigene Bilanz (sechs Siege, zwei Niederlagen): „Wir können eigentlich keine Unentschieden...“

von Nick Heitmann

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