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Olympia: Heinle macht Druck auf Breitbarth

Judo Olympia: Heinle macht Druck auf Breitbarth

Der Traum von Olympia - André Breitbarth will ihn sich unbedingt erfüllen. Da nächstes Jahr in Rio aber lediglich ein Judoka pro Land starten darf, muss er sich nicht nur gegen die internationale, sondern auch gegen die deutsche Konkurrenz durchsetzen. Und auf den Leiferder macht im eigenen Lager jemand Druck, den man bisher noch nicht so richtig auf der Rechnung hatte.

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Olympia-Quali: Heinle (l.) macht Druck auf Breitbarth.

Bislang galt Robert Zimmermann als ärgster Widersacher des Schwergewichtlers. Doch der Potsdamer ist verletzungsanfällig, verpasste daher im Januar auch die DM. Beim Grand-Prix am Sonntag in Düsseldorf ging Zimmermann zwar auf die Matte, schied allerdings frühzeitig aus. „Ich habe mich natürlich mit ihm darüber unterhalten, man kennt sich ja“, berichtete Breitbarth. „Und es war schon zu sehen, dass er weiterhin Knieprobleme hat.“

In Topform präsentierte sich dagegen Sven Heinle. Der Fellbacher, den Breitbarth im DM-Halbfinale bezwungen hatte, katapultierte sich in der Rhein-Metropole in den Fokus. Während der Leiferder am Ende auf dem fünften Platz landete, gewann Heinle sein Duell um Bronze. „Das ist ein schöner Erfolg für Sven, er hat stark gekämpft“, lobte der 24-Jährige - und ergänzte fair: „Ich gönne es ihm.“

Kann Heinle jetzt auch in Sachen Rio-Qualifikation für den Leiferder zur Gefahr werden? „Ob er wirklich ein Kandidat für Olympia wird, muss man erst einmal sehen. Das hängt nicht zuletzt davon ab, welche Wettkämpfe er noch bestreitet“, sagte Breitbarth. „Fakt ist aber auf jeden Fall, dass er diesmal mehr Punkte geholt hat als ich.“

nik

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