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Ohne Klasen und Lenz geht‘s bergab

Tennis-Nordliga Ohne Klasen und Lenz geht‘s bergab

Woran man den Wert von Leistungsträgern erkennen kann? Nicht zuletzt daran, wie es ohne sie läuft. Mit Marko Lenz und Friedrich Klasen war der TC Grün-Weiß im Vorjahr ein Nordliga-Spitzenteam gewesen, ohne das Top-Duo stieg Gifhorn in dieser Tennis-Wintersaison als Tabellenletzter sang- und klanglos ab.

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Der Aderlass war zu groß: Neuzugang Dominik Bartels (Foto) überzeugte zwar, trotzdem stieg Gifhorn ohne Marko Lenz und Friedrich Klasen aus der Nordliga ab.

Quelle: Photowerk (mf)

GW-Trainer Milan Lukic adelte die beiden als „die beste Nummer 1 und 2 der Liga“. Das Problem: In dieser Hallen-Spielzeit konnte er nicht auf sie zählen, weil Lenz ein Auslandssemester auf Hawaii absolviert und Klasen mit dem TC 1899 BW Berliner Wintermeister wurde. „Man hat jetzt nochmal deutlich gesehen, wie wichtig Marko und Friedrich für uns waren“, so Lukic.

Die sportliche Misere allein am Fehlen der Aushängeschilder festzumachen, würde aber zu kurz greifen. „Wir hatten auch Pech“, sagt Gifhorns Coach. Neuzugang Marco Kirschner und Victor Schebolta standen den Grün-Weißen studienbedingt nur je einmal zur Verfügung. Lukic: „Und da haben wir unsere besten Leistungen gezeigt.“ Beim TSC Göttingen verpasste Gifhorn (mit Kirschner) nur knapp einen Punkt, gegen Meister Uhlenhorster HC gab‘s (mit Schebolta) ein achtbares 2:4.

Auch dem neuen Topspieler Dominik Bartels (4:2 Siege im Einzel) bescheinigte Lukic „Nordliga-Format“, ebenso Thorge Schulz, der nach einer Armverletzung aber nicht in Topform war. Ansonsten war zu viel Sand im GW-Getriebe. „Wir mussten immer wieder auf Spieler aus der Zweiten zurückgreifen, das war schwierig. Die Jungs haben trotzdem alles gegeben“, sagt Lukic, betont allerdings: „Vom Niveau her hat‘s diesmal nicht gereicht.“

Daher treten die Gifhorner, die im Vorjahr noch ans Tor zur Regionalliga angeklopft hatten, künftig in der Oberliga an. Doch der Trainer ist sicher: „Wir werden da ein gutes Team haben.“

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