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Oesingens Altsenioren: Schnelles 5:0 im Herzschlagfinale

Fußball: Die Meister Oesingens Altsenioren: Schnelles 5:0 im Herzschlagfinale

Am Ende waren es fünf Tore, die in der 1. Fußball-Kreisklasse Gifhorn 1 die Entscheidung brachten: Die Altsenioren des SV Groß Oesingen setzten sich im Meisterschaftskampf gegen den Wesendorfer SC aufgrund der besseren Tordifferenz durch - ein Herzschlag-Finale…

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Meister in der 1. Kreisklasse GF 1: Die Altsenioren des SV Groß Oesingen mit (h. v. l.) Carlo Toni, Mathias Cohrs, Markus Krause, Rudolf Gärtner, Bertrand Despretz; (M. v. l.) Jörg Drangmeister, Detlev Falke, Oliver Eilmus, Matthias Müller; (v. v. l.) Maik Lange, Rainer Kastner, Dirk Menzendorf und Trainer Dieter Heise.

Dabei hatten die Oesinger den Titel zu Saisonbeginn nicht auf dem Zettel, vielmehr entwickelte sich der Glaube daran von Partie zu Partie. „Dass erste Mal daran geglaubt habe ich nach dem 4:1 gegen den VfL Wahrenholz - vier Spieltage vor Schluss“, so Oesingens Meister-Trainer Dieter Heise. „Da ging ein Ruck durch die Mannschaft.“

Doch mit dem Wesendorfer SC gab es noch ein anderes Team, das bei der Titelvergabe mitreden wollte. So kam es dann am letzten Spieltag zum Showdown auf zwei Plätzen: Während Groß Oesingen die SG Ohretal/Teschendorf vor der Brust hatte, traf der WSC auf die SG Rühen/Brechtorf. „Wir hatten extra jemanden nach Wesendorf geschickt, den wir dann in den letzten 15 Minuten dauerhaft am Apparat hatten“, verrät Heise schmunzelnd. Doch seine Jungs blieben cool, führten bereits nach 20 Minuten mit 5:0. Heise: „Da war schon fast klar: Jetzt haben wir es geschafft!“ Am Ende hieß es 6:1, parallel hatte der WSC „nur“ 5:1 gewonnen - Oesingen durfte jubeln.

Ausschlaggebend für den längeren Atem im Meister-Rennen war beim SV der breite Kader: Auf 13 Leute konnte Heise bauen, die sich im Laufe der Saison immer mehr zu einer Einheit formten. „Jeder hat für seinen Nebenmann gekämpft“, freut sich der SV-Trainer. So rettete Oesingen auch gegen den WSC nach Rückstand noch ein 4:4. „Als wir zurücklagen dachte ich schon, dass es das mit dem Titel ist“, blickt Heise zurück. Doch am Ende der Saison wendete sich noch alles zum Guten.

msc

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