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Oberliga: Am Sonntag meldet sich der MTV zurück

Fußball-Oberliga Oberliga: Am Sonntag meldet sich der MTV zurück

Gifhorn. Am Sonntag um 15 Uhr schließt sich der Kreis: Sechs Jahre und gut zwei Monate nach dem bislang letzten Oberliga-Spiel, einem 1:5 gegen die SVG Göttingen, melden sich die Fußballer des MTV Gifhorn in der Liga zurück. Zu Gast ist wieder die SVG, und diesmal soll ein ganz anderes Ergebnis her.

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Zurück in der Oberliga: Der MTV Gifhorn mit (h. v. l.) Rafis Bauer, Arne Jäger, Marvin Luczkiewicz, Mathes Hashagen, Tobias Höfel, Timon Hallmann, Christian Duruoma, Sores Agirman, Sören Saikowski, Carsten Meyer; (M. v. l.) Klaus Schlifski, Michael Krauskopf, Hendrik Boy, Ali Jaber, Emre Gökkus, Ronald Hasardjan, Marc Upmann, Manuel Gerlof, Luca Ehresmann, Adrian Zeqiri, Alban Minlin, Beatrice Schuckelt, Wolfgang Staats, Torsten Kolbe, Uwe Erkenbrecher; (v. v. l.) Melvin Luczkiewicz, Jovan Hoffart, Siim Tenno, Kim Kemnitz, Tobias Krull, Maverick Mann, Michele Fassa, Lukas Grega, Timo Plotek und Mustafa Simmo.

Quelle: Cagla Canidar

Die nötige Lockerheit ist beim Aufsteiger vorhanden, beim Foto-Shooting fürs Teamfoto gab‘s viele Lacher. „Die Stimmung hat sich sehr gut entwickelt. Die Spieler haben sich ein Sonderlob für die Vorbereitung und für die Art und Weise, wie sie miteinander umgegangen sind, verdient“, sagt Gifhorns Coach Uwe Erkenbrecher.

Welche Spieler am Sonntag die Startelf bilden, ist offen: Die Aufstellung am Mittwoch beim Kühl-Cup lieferte eine Tendenz, es muss aber noch gebastelt werden. Kim Kemnitz (Oberschenkel-Probleme nach Arbeitsunfall) und Melvin Luczkiewicz (Sperre nach Roter Karte offen) könnten fehlen. „Das trifft uns schon“, so der Coach. Verletzt ist neben Luca Ehresmann und Michele Fassa auch Alban Minlin, der sich wie Ali Jaber (kann noch A-Jugend spielen) als Testkandidat für den Kader empfohlen hat. „Wir lassen ihn nicht mehr gehen“, so Erkenbrecher. Wieder weg ist dagegen Alkan Kuyucu.

Erste Bewährungsprobe für den neuen Kader ist der Landesliga-Meister von 2014/15, der bei den Pokalspielen (5:2 nach Elfmeterschießen bei Eintracht Northeim, 0:3 bei Arminia Hannover) beobachtet wurde. „Spielerisch ist es nicht das Allergrößte, aber die Göttinger haben vergangene Saison mit ihrem Konterfußball auch Lupo geschlagen“, so der Trainer, für den auf dem Weg zum ausgegebenen Ziel Klassenerhalt wichtig ist, dass die Null steht. Erkenbrecher: „Es wäre gut, wenn wir mit drei Punkten starten oder zumindest nicht verlieren, damit wir gut in die Liga kommen und gleich Selbstvertrauen tanken können.“

Vor der Oberliga-Partie gibt‘s um 12 Uhr noch ein Partnerstadt-Duell: Der MTV II spielt gegen den SSV 80 Gardelegen um den von Bürgermeister Matthias Nerlich gestifteten Wanderpokal.

sch

Krull: „Wir sind gut aufgestellt“

Neue Liga, neue Gegner, neue Herausforderung: Der MTV Gifhorn startet am Sonntag (15 Uhr) gegen die SVG Göttingen in die Fußball-Oberliga – und sieht sich für die Aufgabe ordentlich gerüstet. „Ich denke, wir sind mit unserem Kader gut aufgestellt“, sagt Kapitän Tobias Krull.

Anlass zum Optimismus gibt die Vorbereitung. „Wir haben ein paar gute Spiele gezeigt, auch im Pokal gegen Havelse“, sagt der MTV-Torhüter. „Jetzt hoffen wir auf mehr.“ Bauen kann der MTV auf einen guten Teil der Meister-Mannschaft. „Das Gerüst ist noch da, und vergangene Saison hat es gut funktioniert“, so Krull, der auch die Neuen lobt, darunter Marvin und Melvin Luczkiewicz. „Die zwei aus Ölper machen einen guten Eindruck“, berichtet der Keeper. „Und auch die A-Jugendlichen ziehen vernünftig mit.“

Das erste Spiel gegen die SVG kann also kommen. „Ich denke, dass wir auch am Sonntag schon ein Wörtchen mitreden können“, so Krull. „Wir wollen etwas reißen und werden Gas geben. Am Ende werden wir sehen, was dabei herauskommt.“

Der Oberliga-Meistercoach der Vorsaison geht schon mal davon aus, dass die Gifhorner eine gute Rolle spielen. „Die Aufsteiger aus der Landesliga Braunschweig haben in den vergangenen Jahren in der Oberliga immer gut mitgehalten“, so Francisco Coppi, Coach von Lupo/Martini Wolfsburg. „Der MTV hat die Qualität, diese Reihe fortzuführen, zumal das Team mit Uwe Erkenbrecher einen erfahrenen Trainer hat.“

sch/dik

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