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Müden: Top ohne Topspiel-Sieg

Fußball: Kreisliga-Rückblick (1) Müden: Top ohne Topspiel-Sieg

Spannung garantiert: Die Top-Fünf der Fußball-Kreisliga Gifhorn können auf eine gelungene erste Saisonhälfte zurückblicken - und die ersten Vier sind noch mittendrin im Titelrennen, wie der erste Teil des AZ/WAZ-Rückblicks zeigt.

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Top ohne Topspiel-Sieg: Müden führt die Kreisliga an, Wittingen (am Ball) liegt noch in Lauerstellung.

Quelle: Cagla Canidar

Zum Auftakt gab‘s für den TuS Müden-Dieckhorst ein 1:2 gegen den HSV Hankensbüttel - danach legte das Team von Coach Alexander Schulz los: Neun Spiele lang blieb Müden ungeschlagen, gab nur bei einem Remis Punkte ab. „Das war eine Super-Serie“, sagt Schulz rückblickend. „Zudem haben wir gesehen, dass auch die anderen immer wieder Federn lassen.“ Ein entscheidender Faktor für Müdens Tabellenführung zur Winterpause. Denn: „Wir haben kein Topspiel gewonnen, stehen aber trotzdem oben“, so Schulz, der hofft: „Dass derjenige oben bleibt, der gegen die schwächeren Teams konstant punktet.“

Nach Anlaufschwierigkeiten landete der VfR Wilsche/Neubokel auf Platz zwei. „Wir sind im Laufe der Saison gereift und stabiler geworden“, sagt Bernd Huneke. Zu Beginn hatte Wilsche einige Ausfälle zu beklagen, an denen der VfR-Coach den mäßigen Start aber nicht festmacht: „Wir haben einen großen Kader.“ Die letzten zehn Partien vor der Winterpause brachten ausnahmslos Punkte. „Und das mit vielen Spielern, die aus der Jugend gekommen sind“, freut sich Huneke. „Wir wollen weiter angreifen.“

Ziel erfüllt: Die SV Leiferde wollte sich stabilisieren - mit Rang drei zur Winterpause ist das geschafft. „Und die Herbstmeisterschaft war dazu eine schöne Nebensache“, so SVL-Coach Hartmut Müller. Die Tabellensituation wundert ihn dabei überhaupt nicht. „Diese vier Teams habe ich oben gesehen.“ In der spielfreien Zeit haben die Leiferder aber noch Arbeit vor sich. „Wir haben viel nach vorn gemacht, aber auch mal die Defensive vernachlässigt. Das müssen wir verbessern“, erklärt Müller, der „insgesamt zufrieden ist“.

Der VfL Wittingen überwintert auf Position vier, mit einem Sieg in der Nachholpartie wäre das Team von Trainer Naim Fetahu aber wieder mittendrin im Titelrennen. „Bisher lief es durchwachsen“, lautet Fetahus Fazit. „Ich bin trotzdem zufrieden, aber wir hatten über weite Strecken keine richtige Konstanz.“ Positiv: Die Defensiv-Leistung des VfL. „Da haben wir uns gesteigert“, freut sich Fetahu. „Insgesamt dürfen wir uns nach der Pause aber nicht mehr viele Patzer erlauben.“

Aufsteiger VfL Knesebeck reiht sich hinter der Spitzengruppe auf Platz fünf ein. „Unser Start war zäh, wir hatten Abstimmungsprobleme“, so VfL-Coach Marco Lenz. „Dann haben aber alle gemerkt, dass wir nicht mehr in der Kreisklasse spielen, seitdem läuft es besser.“ In den letzten sechs Partien vor der Pause holte Knesebeck 16 von 18 möglichen Punkten. „Das zeigt, dass wir die Qualität haben, um im oberen Drittel mitzuspielen“, so Lenz. Doch noch schaut der VfL auch nach unten: „Wir können uns noch nicht zurücklehnen.“

yps

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