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Marschall schnappt sich noch den Sieg beim Großen Preis

Pferdesportfestival Niedersachsen Marschall schnappt sich noch den Sieg beim Großen Preis

Allersehl. Die Letzten werden die Ersten sein - so war es gestern beim Pferdesportfestival in Allersehl. Marcel Marschall (RV Altheim), der letzte Reiter des Turniers, setzte alles auf eine Karte, triumphierte so auf seinem Pferd Utopia beim Großen Preis von Niedersachsen - und durfte danach einen weißen VW-Polo in Empfang nehmen.

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Der Letzte wird der Erste sein: Nach Marcel Marschall kam niemand mehr, der Altheimer schnappte sich auf Utopia den Sieg beim Großen Preis von Niedersachsen.

Bei gutem Wetter waren auch gestern die Zuschauerränge wieder prall gefüllt, boten der CSI3* Gold Grand Prix Springprüfung eine würdige Kulisse - und die Reiter zeigten wie auch schon in allen anderen Prüfungen echte Top-Leistungen.

So schafften es 15 Reiter nach einem fehlerfreien Ritt auf dem anspruchsvollen Parcours ins entscheidende Stechen. „Das ist echt eine Menge - damit war so nicht zu rechnen“, sagte auch Steward Peter Bockholt.

Lange sah es nach einem Sieg für Laura Klaphake (RV Oldenburger Münsterland) aus, die auf Silverstone von Paul Schockenmöhle mit 40,58 Sekunden eine richtig gute Zeit vorlegte und sich anschickte, nach Eva Bitter vor zwei Jahren als zweite Frau nacheinander den Großen Preis von Niedersachsen zu gewinnen.

Doch dann schlug die Stunde von Marschall: Als allerletzter Reiter ging er volles Risiko und wurde am Ende mit einem fehlerfreien Ritt in 39,81 Sekunden belohnt. „Die 700 Kilometer Anreise haben sich auf jeden Fall gelohnt“, jubelte der Sieger, der verriet: „Es kam mir entgegen, dass ich als Letzter starten durfte. So konnte ich mir mit meinem Vater zusammen bei den anderen anschauen, wo man abkürzen kann und wo es zu riskant ist. So haben wir uns eine Taktik zurechtgelegt, die voll aufgegangen ist.“

Und Klaphake? Die zeigte sich trotz der knappen Entscheidung zu Gunsten Marschalls nur wenig enttäuscht: „Ich hätte mir schon gewünscht, dass Marcel genauso lieb zu mir ist, wie sonst auch. Diesmal war er leider kein Gentleman - schade! Aber ich kann auch mit dem zweiten Platz bestens leben.“

von Timo Gefeller

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