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Mann fordert Brudov: „Er ist mittlerweile satt“

Profiboxen Mann fordert Brudov: „Er ist mittlerweile satt“

Es ist sein erster Kampf für den Sauerland-Boxstall - und die größte Herausforderung in seiner noch jungen Profi-Karriere: Der Gifhorner Cruisergewichtler Artur Mann trifft in Hamburg auf den Russen Valery Brudov.

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Seine größte Herausforderung: Der Gifhorner Artur Mann (l.) trifft heute in Hamburg auf Valery Brudov.

Quelle: imago sportfotodienst

„Die nötige Frische wird ausschlaggebend sein. Und die habe ich“, sagt der 25-Jährige selbstbewusst. Diesen Worten muss er heute Abend vor rund 7000 Zuschauern Taten folgen lassen.

Das Gros des Publikums wird allerdings wegen des EM-Fights im Schwergewicht zwischen dem Briten Dereck Chisora und dem Bulgaren Kubrat Pulev (ab 22.50 Uhr live in Sat.1) in die Barclaycard-Arena strömen. Doch Chisora lobt auch das Vorprogramm: „Die Box-Fans bekommen elf gute Kämpfe für ihr Geld geboten.“

In zwei davon sind heimische Athleten im Einsatz, denn neben Mann wird auch Patrick Wojcicki in den Ring steigen. Der Wolfsburger Supermittelgewichtler musste bis Anfang dieser Woche warten, ehe feststand, dass in seinem vierten Profi-Fight der routinierte Georgier Robizon Omsarashvili auf ihn wartet.

Mann hat sechs Kämpfe absolviert, gewann alle durch K. o. „Arturs rechter Dampfhammer wird nicht umsonst als Donnerschlag bezeichnet“, sagt sein Wiking-Manager Winfried Spiering. „Wenn der einschlägt, steht alles unter Strom.“

Allerdings hatte der Gifhorner noch keinen Gegner von Brudovs Kaliber vor den Fäusten. Im Kampfbuch des 39-jährigen Russen stehen bereits 51 Einträge, darunter mehrere WM-Fights. Mann kann das jedoch nicht schocken. „Klar hat Brudov mehr Erfahrung als ich“, sagt der 25-Jährige. „Aber ich denke, dass er nach so vielen Kämpfen mittlerweile satt ist.“

nik/mäk

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