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Manager angefressen: Mann darf nicht ran!

Boxen Manager angefressen: Mann darf nicht ran!

Am Samstag bestreitet der Westerbecker Eduard Gutknecht seinen großen Kampf um den Interconti-Titel der WBO und IBF gegen den Berliner Tyron Zeuge. Auch Artur Mann, Gifhorns zweiter Boxprofi aus dem Wiking-Stall, sollte in der Hannoveraner TUI-Arena vor seinen Fans aus der Heimat auftreten - doch dem Cruisergewichtler wurde ein Einsatz versagt.

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Darf nicht in Hannover boxen: Der Gifhorner Artur Mann muss sich vorerst mit der Zuschauerrolle begnügen.

Quelle: Photowerk (mpu)

Der Boxabend in der Landeshauptstadt wird vom Sauerland-Stall inszeniert. Statt des talentierten Mann, der eine blitzsaubere Profi-Karriere mit vier vorzeitigen Siegen in vier Kämpfen vorzuweisen hat, setzt der Boxstall von Arthur Abraham, der seinen WM-Titel im Hauptkampf verteidigt, im Vorprogramm lieber auf die eigenen Schützlinge Leon Bauer und den Wolfsburger Patrick Wojcicki (gibt sein Profidebüt). Wiking-Manager Winfried Spiering reagierte angefressen: „Wahrscheinlich wollte Sauerland die Augen davor verschließen, dass mit Artur ein guter Boxer aus unseren Reihen nachkommt.“

Spiering selbst hätte Manns Kampf sogar aus der eigenen Tasche bezahlt, hatte mit Maik Kurzweil (Bad Muskau) einen echten Hochkaräter als Gegner an der Angel. „Es ist vor allem sehr schade für Artur. Er ist top in Form“, so Spiering, dem noch etwas nicht passte: „Der Abend ist zu sehr auf den Abraham-Kampf zugeschnitten. Sauerland hat uns komischerweise auch nicht zum Pressetraining eingeladen“, ärgerte sich Spiering.

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