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MTV beim Spitzenreiter: Politik der kleinen Schritte

Volleyball MTV beim Spitzenreiter: Politik der kleinen Schritte

Der MTV Gifhorn und der SV Bad Laer II, am Samstag (16.30 Uhr) Gastgeber der Schwarz-Gelben, stiegen erst vor dieser Saison in die Volleyball-Regionalliga der Frauen auf - und entpuppten sich in der neuen Klasse schnell als Bereicherung.

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Schwere Aufgabe: Der MTV Gifhorn (h.) muss am Samstag bei Regionalliga-Spitzenreiter und Mitaufsteiger SV Bad Laer II antreten, steckt personell momentan aber in einer schwierigen Situation.

Quelle: Photowerk (sp)

Während der MTV immerhin Fünfter ist, stürmte die SV-Reserve sogar an die Tabellenspitze.

Und das mit einem ganz jungen Team. „Die Spielerinnen haben einen Altersdurchschnitt von 17, 18 Jahren, werden unterstützt von ein, zwei Routiniers“, weiß Gifhorns Trainer Werner Metz. Er lobt: „Die Ergebnisse zeigen, dass sich Bad Laer noch einmal weiterentwickelt hat.“

Doch auch seine eigene Truppe wusste bisher durchaus zu überzeugen. Zuletzt gab‘s mit der 0:3-Heimniederlage gegen den BTS Neustadt jedoch einen Rückschlag. „Das hatten wir uns so nicht vorgestellt“, gibt Metz zerknirscht zu. Seine Forderung: „Wir müssen es jetzt besser machen!“

Allerdings sind die Voraussetzungen erneut nicht ideal. „Schon die Vorbereitung aufs Neustadt-Spiel war nicht gut, und jetzt sieht‘s nicht viel anders aus“, sagt Gifhorns Coach seufzend. „Einige Spielerinnen konnten zuletzt gar nicht trainieren.“ So werden Stephanie Kohse und Sabine Kettner (beide krank) die Reise ebenso wenig antreten wie Julia Volckmar (private Gründe) und Lea Boog (Prüfungsstress). Metz dazu: „Es hilft aber nicht zu jammern, wir müssen da durch.“

Und deshalb setzt er auf eine Politik der kleinen Schritte. „Für uns geht es erst einmal darum, besser zu spielen als gegen Neustadt“, erklärt der Trainer. „Wenn uns das gelingt, schauen wir mal, was dabei herauskommt. Jeder Satzgewinn wäre für uns schon ein Erfolg.“

nik

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