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MTV: Mit Neuzugang Drmac geht‘s nach Spelle

Fußball-Oberliga MTV: Mit Neuzugang Drmac geht‘s nach Spelle

Gifhorn. Nach der bitteren Pleite in Überzahl gegen den TB Uphusen geht‘s auf eine lange Reise: Fußball-Oberligist MTV Gifhorn muss am Sonntag (15 Uhr) zum SC Spelle-Venhaus (zwischen Osnabrück und der deutsch-niederländischen Grenze).

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Nächster Anlauf nahe der deutsch-niederländischen Grenze: Sören Saikowski (l.) und der MTV Gifhorn sind nach der Pleite gegen Uphusen nun beim SC Spelle-Venhaus auf Punktejagd.

Quelle: Cagla Canidar

Angesichts von nur drei Punkten aus sieben Spielen steht der Tabellenvorletzte weiter unter Druck. „Es ist eine schwierige Situation“, sagt MTV-Coach Uwe Erkenbrecher. Helfen soll Neuzugang Igor Drmac.

Der 20-jährige offensive Mittelfeldspieler wurde in der A-Jugend bei Union Berlin und Hertha Zehlendorf ausgebildet. Zuletzt war er länger durch eine Syndesmoseband-Verletzung außer Gefecht gesetzt, jetzt will er sich in Gifhorn für höhere Aufgaben empfehlen. Es sei ein wenig wie beim Modell Darmstadt 98, so Erkenbrecher, über dessen guten Freund Henry Hennig der Kontakt zustande kam. Drmac wohnt jetzt in Gifhorn, der Verein hilft bei der Suche nach einer Arbeitsstelle. „Wir sind froh, so einen Mann zu haben“, sagt der Coach.

Vor dem Spiel im Getränke-Hoffmann-Stadion in Spelle will Erkenbrecher nicht in Aktionismus verfallen. „Wir werden die Mannschaft jetzt nicht auf den Kopf stellen“, so Gifhorns Coach. Die eine oder andere Veränderung, gerade in der Offensive, könnte es aber geben. Erkenbrecher will auf der Suche nach frischem Wind „auch mal ein bisschen Risiko gehen. Wir müssen etwas auspacken.“ Eine Option ist Neuzugang Drmac. „Er wird auf jeden Fall im Kader stehen“, so der Coach.

Auch Manuel Gerlof und Marvin Luczkiewicz, die sich gegen Uphusen verletzt hatten, sollen wieder dabei sein. Knapp 250 Kilometer sind es bis Spelle, der SC ist immerhin Sechster. „Das ist eine andere Hausnummer als Uphusen. Wir müssen gucken, dass wir uns straffen“, fordert Erkenbrecher. „Und wir müssen sehen, dass wir eine positive Meldung senden.“

sch

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