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MTV Gifhorn: Horrorsaison zum Vergessen

Fußball-Landesliga MTV Gifhorn: Horrorsaison zum Vergessen

Platz acht, bestes Team des Landkreises Gifhorn in der Fußball-Landesliga - und doch kam beim MTV keine Begeisterung auf. Coach Willi Feer sprach von „einer Horrorsaison“, die er so schnell wie möglich abhaken will: „So eine Serie möchte ich nicht noch einmal spielen.“

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Keine erfolgreiche Saison: Der MTV Gifhorn (vor der Bande v. l. Tobias Krull, Lukas Grega, Hendrik Hildebrandt und Adrian Zeqiri) konnte seine Fans nicht immer zufriedenstellen.

Quelle: Photowerk (cc)

Der Trainer stellte klar: „Wir waren zwei Plätze schlechter als im Vorjahr, standen im Pokal-Halbfinale - da kann man sagen, dass das akzeptabel war. Aber für mich war es das nicht.“ Zu Beginn spielte Gifhorn ganz oben mit, doch die schwierige Vorbereitung forderte ihren Tribut. „Es war klar, dass der Einbruch kommt“, sagte Feer. „Aber dass er so kommt, war nicht zu erwarten.“ Nach sechs Pleiten in Folge musste der MTV umdenken, er vermied nur durch einen starken Start in die zweite Saisonhälfte (fünf Siege in Folge) das Zittern um den Klassenerhalt. „Es gab eine Aussprache, danach haben wir uns sehr gut vorbereitet“, lobte der Trainer. „Am Ende war dann etwas die Luft raus.“

Zum Abschneiden trugen „kuriose Schiri-Entscheidungen, Eigentore und verschossene Elfmeter“ bei, aber auch die Abschlussschwäche - gerade zu Hause. „Wir hatten ja die Chancen, waren aber nicht durchschlagkräftig“, so der Coach, der auch darüber nachdenkt, die offensive Spielweise anzupassen: „Manchmal ist weniger mehr.“

Feer lobte aber auch seine Spieler. „Selbst in den schlechten Zeiten war die Stimmung gut, alle haben an einem Strang gezogen“, so der Coach, der Kosta Weisbek, Tino Gewinner und Trainings-Weltmeister Tobias Krull (verpasste keine Einheit) hervorhob. „Den jungen Spielern fehlte die Konstanz der Vorsaison“, sagt Feer. „Dass etwa ein Adrian Zeqiri mit seinen überragenden Fähigkeiten kein Tor erzielt hat, spiegelt die ganze Serie wider.“

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