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Lukic jubelt nach Finalkrimi

Tennis Lukic jubelt nach Finalkrimi

Milan Lukic war stolz. Und baff. „Ich weiß nicht, wo sie den Willen und die Kraft hergenommen hat“, sagte der Trainer des TC GW Gifhorn nach dem Sieg von Tochter Tea Lukic im Finalkrimi des norddeutschen Green-Cup-Masters in Isernhagen. Ebenfalls stark: Vereinskollege Lasse Schumann wurde im Orange-Cup-Wettbewerb Zweiter.

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Die Kleinste war am stärksten: Die Gifhornerin Tea Lukic (2. v. l.) siegte beim norddeutschen Green-Cup-Masters in Isernhagen.

„Der Schlüssel zu Teas Erfolg war das erste Match“, sagte Vater Lukic. Da lag die Neunjährige gegen Nikol Rivkina (Bremen) schon mit 3:6, 2:4 hinten, ehe sie doch noch ihren Rhythmus fand und mit 3:6, 6:4, 10:2 siegte. Die beiden anderen Vorrundenspiele gegen Zoe Heed (Mürwik/6:2, 6:3) und Alessia Paolella (Mahlow/6:2, 6:2) entschied die Gifhornerin glatt für sich - damit hatte sie das Halbfinale des Turniers der besten norddeutschen U-10-Spielerinnen erreicht.

Dort stand ihr mit Amelie-Christin Janßen (Vechta) eine alte Bekannte gegenüber. Milan Lukic: „Mal gewinnt Tea, mal Amelie.“ Diesmal war‘s seine Tochter, die mit 6:4, 6:4 die Oberhand behielt. Im Endspiel gab‘s gegen Kim Juliane Auerswald (Marne) eine Berg- und Talfahrt. Tea Lukic führte zunächst mit 4:2, lag dann aber mit 5:7, 3:5 zurück, um letztlich über ein 5:7, 7:5, 10:6 zu jubeln. Vater Lukic: „Traumhaft!“

Das galt auch für den Auftritt von Schumann (U 9) - wenngleich ihm ein Happy End versagt blieb. Der GW-Coach: „Lasse spielt aggressiv und mit Winkel, hatte daher Pech, dass das Spielfeld beim Masters kleiner war als bei den anderen Turnieren.“ Trotzdem schaffte es der Gifhorner bis ins Finale, schlug dabei Mats Hankiewicz (Bremen/6:2, 6:2), Leo Müller-de Ahna (Berlin/6:2, 6:3) und Paul Gröning (Beckedorf/6:4, 7:5). Nur der Henstedter Sean Marcel Saal war zu stark - sowohl in der Vorrunde als auch im Finale (jeweils 4:6, 2:6). Milan Lukic: „Das ist dennoch ein super Ergebnis.“

nik

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