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Letzte Runde? Da gerät Niesner ins Grübeln

Badminton - 2. Liga Letzte Runde? Da gerät Niesner ins Grübeln

Im kommenden Jahr macht Maurice Niesner die 20 voll. Dann hat der Routinier vor zwei Jahrzehnten zum ersten Mal das Badminton-Racket für die Erstvertretung des BV Gifhorn geschwungen. Und einiges spricht dafür, dass die am Sonntag (14 Uhr gegen EBT Berlin) startende Rückrunde nicht seine letzte in der 2. Liga sein wird…

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Hat noch nicht genug: Gifhorns Routinier Maurice Niesner (r.) könnte seiner letzten Saison eine weitere folgen lassen.

Quelle: Sebastian Preuß

Einen Tag vor Heiligabend feiert Niesner seinen 38. Geburtstag, Hüftprobleme verfolgen ihn seit langer Zeit, die jetzige Spielzeit sollte seine Abschiedstournee werden. „Das stimmt. Vor der Saison hätte ich das mit einem Ja beantwortet“, sagt der Doppelspezialist. Und jetzt? „Das Team hat interessante Charaktere, die Spieler entwickeln sich - es passt bei uns“, sagt Niesner, der in der Saison 1996/97 zum ersten Mal für Gifhorn in Liga eins aufschlug - und den es fast selbst ein bisschen überrascht, wie auch ihn in dieser Saison die Motivation gepackt hat.

„Ich versuche im Rahmen meiner gesundheitlichen Möglichkeiten zu trainieren - und für das Doppel mit Niluka reichen die Kräfte“, sagt Niesner, der mit Karunaratne vier von fünf Spielen gewann. Doch der 37-Jährige ist nicht nur auf sein Doppel fixiert, ihn begeistern auch die Leistungen von Youngstern wie Yannik Joop oder Alicia Molitor, Ur-Gifhornern wie Sonja Schlösser und Daniel Porath, oder auch die Zugpferde Fabienne Deprez oder Patrick Kämnitz.

Sie alle sorgen für einen zweiten Frühling bei Niesner: „Mir macht es mit der Mannschaft richtig Spaß, in der Liga ist es spannend, jedes Match umkämpft.“ Auch die Reformen für die Bundesligen reizen ihn. „Es wird professioneller.“ In der Summe kann er sich deshalb mittlerweile eine weitere letzte Saison vorstellen.

Er schmunzelt: „Also, wenn die Situation weiter so positiv bleibt, könnte es passieren, dass ich mich noch einmal überreden lasse…“

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