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Lenz und Klasen: Bitterer Zweitliga-Start

Tennis Lenz und Klasen: Bitterer Zweitliga-Start

Ganz bitterer Auftakt für heimische Tennis-Cracks: Der Hankensbütteler Friedrich Klasen (mit dem TC BW 1899 Berlin) und der Gifhorner Marko Lenz (mit dem TC Wolfsberg Pforzheim) gewannen zum Start in die Zweitliga-Saison zwar ihre Einzel, zogen dann jedoch in den entscheidenden Doppeln den Kürzeren - und kassierten so am Ende jeweils ein 4:5.

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Bitterer Start: Friedrich Klasen (gr. Bild) und Marko Lenz (kl. Bild) kassierten mit ihren Zweitliga-Teams Niederlagen.

Quelle: Nina Feith

Klasen hatte im Vorfeld eindringlich vor Nordstaffel-Aufsteiger und Gastgeber Bielefelder TCC gewarnt. Zu Recht, wie sich zeigen sollte. „Die Bielefelder haben richtig gutes Tennis gespielt“, sagte Klasen, der aber seinen Gegner Valentin Günther trotz starker Rückenschmerzen mit 6:4, 6:1 bezwang.

Ein Sieg, der Hoffnungen auf einen erfolgreichen Saisonstart nährte. Doch im entscheidenden Doppel musste sich Klasen mit dem Portugiesen Leonardo Tavares knapp mit 6:7, 6:7 geschlagen geben. „Das war bitter“, sagte der Hankensbütteler, der mit seinem Auftritt aber insgesamt zufrieden war: „Gerade angesichts der Schmerzen war das ganz in Ordnung. Luft nach oben ist aber auf jeden Fall noch.“

Seinem Kumpel Lenz, mit dem er beim TC Grün-Weiß Gifhorn viele Jahre zusammengespielt hatte, erging es mit Pforzheim im Südstaffel-Derby beim TV Reutlingen ähnlich. Lenz bot eines der besten Spiele überhaupt für den TC und feierte ein grandioses 6:3, 7:6 gegen den Spanier Jordi Sampa-Montana. Die Entscheidung musste allerdings auch hier in den Doppeln fallen. „Und da lief‘s einfach saubitter“, sagte Lenz mit Blick auf das 4:6, 7:5, 6:10 mit Partner Alexander Flock. „Wir waren auf dem Papier klar schlechter als Reutlingen, haben uns aber super verkauft und hatten so die Chance auf einen Sieg“, so der Gifhorner. „Klar freue ich mich über meine Top-Leistung, ich hätte sie aber lieber gegen einen Teamerfolg eingetauscht...“

tg

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