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Lenz jubelt über „großen Schritt“

Tennis Lenz jubelt über „großen Schritt“

Das Turnier im litauischen Wilna gehört zu den kleinsten auf der Profi-Tour – doch was Marko Lenz dort gestern leistete, hatte Grand-Slam-Dimensionen! 3:40 Stunden stand das Gifhorner Tennis-Ass auf dem Platz, bejubelte am Ende einen Sieg über den topgesetzten Finnen Timo Nieminen. Und durfte zufrieden feststellen: Ich kann es!

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„Ein großer Schritt“: Der Gifhorner Marko Lenz erreichte gestern in Litauen durch einen Sieg über den finnischen Topfavoriten Timo Nieminen (kl. Bild) das Viertelfinale.

Bisher hatte der 20-Jährige im Einzel noch keine Bäume ausgerissen. „Jetzt habe ich zum ersten Mal das Viertelfinale erreicht“, so Lenz überglücklich. „Das war ein großer Schritt.“ Mit einem gewaltigen Anlauf.

Den ersten Satz verlor die Nummer 1747 der Weltrangliste gegen den 1449 (!) Plätze vor ihm notierten Nordeuropäer mit 4:6. Doch der Qualifikant aus Gifhorn kämpfte, holte sich Durchgang zwei mit 7:6. Im Entscheidungssatz ging‘s erneut in den Tie-Break. „Da hat nur noch der Wille gezählt“, so Lenz. „Die Beine sagen einem zwar, dass nichts mehr geht, aber das muss man ignorieren.“ Er ignorierte – und siegte! Der Jung-Profi strahlend: „Dafür lebt man den Sport.“

Und von dem bekam er gestern reichlich, im Anschluss stand noch das Doppel-Viertelfinale an. Dort musste er den Strapazen Tribut zollen, verlor mit dem Hannoveraner George von Massow gegen Luca Margaroli/Goncalo Pereira (Schweiz/Portugal) mit 4:6, 2:6. Im Einzel will es Lenz heute besser machen, die Chancen sind nicht schlecht. Sein Gegner ist der Este Vladimir Ivanov – ebenfalls ein Qualifikant.

nik

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