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Leiferde/Hillerse entthront den Dauersieger

Fußball – Die Meister Leiferde/Hillerse entthront den Dauersieger

Leiferde / Hillerse. Diese Aufgabe hatte es in sich: Die Altherren-Fußballer der SG Leiferde/Hillerse duellierten sich mit dem MTV Isenbüttel, der die Kreisliga seit Jahren fast nach Belieben dominiert und seit dem 20. Mai 2012 (!) kein Ligaspiel mehr verloren hatte. Doch in dieser Saison behielt die SG in einem spannenden Endspurt die Oberhand und holte den Titel.

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Meister der Altherren-Kreisliga Gifhorn: Die SG Leiferde/Hillerse mit (h. v. l.) Alexander Borchers, Ron Glindemann, Martin Pahl, Christian Schütz, Malte Schlichting, Heiner Pahl, Fabian Hauer, Nick Schermling, Maik Bruns, Tobias Fischer, Kalus Becker; (v. v. l.) Markus Kramm, Carsten Bartel, Thomas Templin, Viktor Schimpf, Raphael Lachmann, Rainer Bartels und Mathias Wesche.

Quelle: Lea Rebuschat

Mit guten Neuzugängen wie Ron Glindemann oder Tobias Fischer, die parallel noch Einsatzzeit bei Hillerses Landesliga-Herren bekamen, sagte die SG dem MTV vor der Saison den Kampf an. „Wir haben schon Qualität dazugewonnen“, freute sich SG-Coach Klaus Becker. Doch ob diese Qualität auch reichen würde? Die ersten beiden Duelle gingen unentschieden aus, ansonsten gewannen sowohl Leiferde/Hillerse als auch Isenbüttel alles. Am 29. November wendete sich jedoch das Blatt: Die Becker-Elf patzte überraschend beim SV Eischott (0:3).

Ins dritte Gipfeltreffen (bei den Altherren gab‘s eine Dreierrunde) ging der MTV nach einem 0:0 gegen den TSV Vordorf mit einem Punkt Vorsprung. Als auch dieser Vergleich keinen Sieger fand (0:0), „habe ich nicht mehr mit dem Titel gerechnet“, gab Becker zu. Doch ausgerechnet die Vordorfer, die im ersten Duell noch mit 1:11 von Isenbüttel abgeschossen worden waren, knöpften dem Serien-Meister am drittletzten Spieltag ein 1:1 ab. Leiferde/Hillerse war plötzlich vorn und holte den Titel.

Danach gab‘s noch das Pokal-Endspiel - gegen Isenbüttel. Nach der regulären Spielzeit stand‘s - natürlich - unentschieden, im Elfmeterschießen jubelte wieder die SG. Trotz aller Qualität staunte Becker nach dem Finale: „Ich hätte nicht gedacht, dass ich am 19. Juni hier stehen würde und wir das Double in der Tasche haben.“ Hervorheben wollte er keinen Spieler, es gab ein Lob für „die Nummer 1 bis 21. Die Saison war geil, es macht einfach Spaß.“

von Pascal Mäkelburg und Sebastian Schröder

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