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Klasen eifert Olympiasieger nach

Tennis Klasen eifert Olympiasieger nach

Den beruflichen Werdegang und den Sport unter einen Hut zu bekommen, ist nicht einfach - das musste auch der Hankensbütteler Friedrich Klasen erfahren. Doch jetzt ist der Tennis- und Fußballspieler auf einem guten Weg: Er hat eine neue Aufgabe gefunden und eifert einem Olympiasieger nach…

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Trotz neuer beruflicher Aufgabe weiter am Ball: Der Hankensbütteler Friedrich Klasen will auch dem Tennis treu bleiben.

Quelle: Photowerk (nin)

Als er 2012 nicht zum Abitur zugelassen wurde, war Klasen erst einmal geknickt. Er wusste aber: „Ich habe zu wenig für die Schule getan.“ Doch er schaute schnell nach vorn und absolvierte ab dem 1. August ein freiwilliges soziales Jahr im Sportbüro des niedersächsischen Tennisverbandes. Der Hankensbütteler ist dort „Mädchen für alles. Aber meistens trainiere ich mit den Stützpunkt-Spielern“, so Klasen. Das Ganze macht ihm so viel Spaß, dass er in Zusammenarbeit mit dem NTV und der Europäischen Sportakademie in Potsdam eine Ausbildung zum Sportfachmann im Bereich angewandte Sportwissenschaft und Leistungssport begann. „Das ist eine tolle Sache. Wir sind nur 42 Studenten, die alle aus dem Leistungssport kommen“, schwärmt der 21-jährige, der weiter beim NTV arbeitet und alle fünf Wochen nach Potsdam muss.

Am Samstag war dort der Einführungsball, auf dem Bob-Olympiasieger Andre Lange und die Fußballerin Inka Wesely (Turbine Potsdam) nach ihrem Bachelor-Abschluss verabschiedet wurden. Den peilt auch Klasen an, doch sportlich bleibt er ebenfalls am Ball: „Ich werde weiter in Hannover, Berlin und Gifhorn trainieren, ab und zu bei Tennis-Turnieren antreten und versuchen, in Hankensbüttel - so weit es geht - jedes Wochenende Fußball zu spielen.“

tg

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